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Schüler schnuppern bei Honeywell und im Rathaus

Seelze Schüler schnuppern bei Honeywell und im Rathaus

Mehr als 40 Jungen und Mädchen aus Seelze und der Region Hannover haben den Zukunftstag zum Anlass genommen, einen Blick hinter die Kulissen des amerikanischen Chemiekonzerns Honeywell zu werfen. Auch im Rathaus hat sich eine Schülergruppe in den unterschiedlichen Abteilungen umgeschaut.

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Mehr als 40 Schüler informieren sich über die verschiedenen Ausbildungsberufe bei Honeywell.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. Was passiert eigentlich hinter den roten Backsteinfassaden der verschiedenen Gebäude auf dem Betriebsgelände von Honeywell? Einen kleinen Einblick davon bekamen 43 Schüler der Klassenstufen fünf bis neun beim Zukunftstag am Donnerstagvormittag. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es los. Aufgeteilt in drei Gruppen machten sich die Jungen und Mädchen auf den Weg, um verschiedene Arbeitsbereiche im Konzern kennen zu lernen. Ob im Labor, der Produktion, der Instandhaltung, der Packerei oder im kaufmännischen Bereich - in allen Abteilungen nahmen sich die Mitarbeiter 20 Minuten Zeit, um die Fragen der jungen Besucher zu beantworten. Spannend wurde es dann im Labor. Versuche zur Viskosität oder Titration gaben einen anschaulichen Einblick in die praktische und alltägliche Arbeit der Chemielaboranten.

Nach dem Rundgang durch die einzelnen Abteilungen stellten die Auszubildenden Sabrina Ehli, Linus Wendt, Nils Bastian ,Thiemo Löschen, Patrick Brinkmann und Thomas Schröder ihre Ausbildungsberufe Chemielaborant, Chemikant und Produktionsfachkraft Chemie vor. "Wir haben insgesamt 16 Auszubildende im Werk und stellen jedes Jahr sechs neue ein", berichtete Ausbildungsleiterin Heike Reis. Die Firma Honeywell ist seit mehr als 20 Jahren regelmäßiger Gastgeber beim Zukunftstag. Werbung, um genug Schüler nach Seelze zu locken, braucht das Unternehmen nicht. "Das spricht sich per Mundpropaganda rum", sagte Reis. Bereist jetzt gingen die ersten Anmeldungen für das Jahr 2018 ein. 

Auch das Rathaus hatte für interessierte Schüler anlässlich des Zukunftstags seine Türen geöffnet und einen Einblick in die verschiedenen Abteilungen ermöglicht. 25 Schüler der Klassen fünf bis acht statteten Bürgermeister Detlef Schallhorn und seinem Team einen Besuch ab. Während es für die Kinder völlig klar war, dass zum Beispiel Reisepässe im Rathaus beantragt werden, war es den wenigsten geläufig, dass auch die Friedhofspflege zu den Aufgaben bestimmter Verwaltungsmitarbeiter gehört.

"Den Friedhof anzugucken und die Gräber zu suchen, ist spannend", meinte Valentin (10). Gemeinsam mit fünf weiteren Schülern erkundete er den städtischen Friedhof an der Hannoverschen Straße und hatte die Aufgabe, mithilfe eines Plans zwei Grabstellen zu finden. Mit Erfolg: "Die Grabstelle sieht nicht mehr so schön aus", sagte Rathausmitarbeiterin Manuela Gelse am gesuchten Ort. Deshalb beabsichtige die Stadt nun, die Angehörigen zu benachrichtigen, erläuterte sie. Weitere besuchte Stationen waren die Jugendpflege, die Abteilung Soziale Betreuung, die Pressestelle und die Stadtbibliothek.

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Auch im Rathaus sehen sich Schüler am Zukunftstag um.

Quelle: privat
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