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Kindergarteneltern wollen sauberen Fußweg

Seelze Kindergarteneltern wollen sauberen Fußweg

Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens Gümmer haben sich schon seit langem über mit Hundekot verschmutzte Kinderschuhe geärgert. Für Abhilfe soll nun ein Hundekottütenspender sorgen, den die Eltern in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat direkt am Zaun des Kindergartens montiert haben.

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Die freiwilligen Helfer (von links): Nadine Pfeiffer, Torsten Rehse, Pia, Tillmann, Mathilda, Christian Schomburg und Christoph Dogge mit Maximilian.

Quelle: privat

Gümmer. "Aus Wut über die verschmutzten Schuhe unserer Tochter hat meine Frau schon selbstgemachte Schilder am Kindergartenzaun angebracht, damit die Hundehalter darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Weg kein Hundeklo ist", sagt Sebastian Borges, Vater der vierjährigen Maja. Ortsbürgermeister Christian Schomburg erinnert sich daran, dass es dieses Problem schon gab, als seine eigenen Kinder den Kindergarten besuchten. Inzwischen sei es wohl noch schlimmer geworden. Dies läge vielleicht auch daran, dass der Fußgängerweg im Wiesengrund nicht gepflastert sei. Eine Anfrage des Ortsrates an die Stadt habe ergeben, dass die Anlieger einen sehr hohen Anteil an den Kosten für eine Pflasterung hätten tragen müssen. Deshalb habe der Ortsrat diese Idee einstimmig abgelehnt.

Gemeinsam mit dem Ortsrat hätten dann die Eltern nach einer Möglichkeit gesucht, einen neuen Hundekottütenspender im Westerfeldweg oder im Wiesengrund aufzustellen, berichtet Nadine Pfeiffer, die sowohl Vorsitzende des Fördervereins des Kindergartens als auch Mitglied im Ortsrat ist. "Im Gespräch mit einigen Kindergarteneltern kam nun die Bitte auf, den Spender möglichst nah am Kindergarten aufzustellen", sagt Pfeiffer. Nach Absprache mit der Stadtverwaltung und einem Ortstermin sei die Genehmingung der Stadt erteilt worden, den Hundekottütenspender direkt am Zaun der Kindergartens zu befestigen. "Das erspart uns eine Menge Kosten und Arbeit, denn sonst hätten wir einen Betonsockel gießen lassen müssen", freut sich Pfeiffer. Aus den Reihen der Eltern konnte zudem ein Sponsor für den Hundekottütenspender gefunden werden: Christoph Dogge, Vater von zwei Kindergartenkindern, übernahm spontan die Kosten für den Edelstahlbehälter und half bei der Anbringung. "Ich hoffe, dass nun auch die verantwortlichen Hundehalter diesen Spender nutzen und dadurch das Zusammenleben von Hundehaltern und Nichthundehaltern verbessern, sodass sich künftig alle an sauberen Fußwegen erfreuen", sagte Dogge. Für die Befüllung des Behälters mit Beuteln sorgen die Kindergartenkinder. 

Von Thomas Tschörner

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