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ICE muss wegen des Orkans in Seelze halten

Seelze ICE muss wegen des Orkans in Seelze halten

Einen unfreiwilligen Halt hat ein ICE am Donnerstag um 13 Uhr wegen des Sturms im Bahnhof Seelze einlegen müssen. Weil Gleise unpassierbar waren und sich deshalb die Lage nicht besserte, wurde um 18.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert, berichtet Stadtfeuerwehrsprecher Jens Köhler. Die Versorgung der Fahrgäste übernahm das DRK.

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Die Fahrgäste des ICE wurden von DRK und Feuerwehr am Bahnhof Seelze betreut.

Quelle: Feuerwehr

Seelze. "Aufgrund umgestürzter Bäume im gesamten norddeutschen Raum waren die Gleise nicht passierbar und der Zug, der von Berlin nach Düsseldorf und Köln unterwegs war, hielt gegen 13 Uhr im Gleis 2 des Seelzer Bahnhofs", erklärte Köhler. Weil auch am Nachmittag keine Verbesserung der Lage in Sicht war, habe die Deutsche Bahn AG die Feuerwehr um Unterstützung gebeten. Die Leitstelle alarmierte gegen 18:30 Uhr die Ortsfeuerwehr Seelze sowie die Stadtfeuerwehrführung und den Leiter des Ordnungsamtes, Kai Roegglen. Die Bahn habe zunächst an eine Evakuierung der rund 400 Fahrgäste gedacht, die dann in einer Sporthalle untergebracht werden sollten. "Da sich jedoch abzeichnete, dass eine Weiterfahrt am Abend möglich wird, wurde auf eine Räumung des Zuges verzichtet und die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes aus Garbsen und Neustadt zur Versorgung um 19.25 Uhr alarmiert." Innerhalb kurzer Zeit hätten die ehrenamtlichen Helfer den gestrandeten Fahrgästen kalte und warme Getränke auf dem Bahnsteig anbieten können. Zusätzlich gab es um 21 Uhr 120 Liter heiße Nudelsuppe, die am Bahnsteig ausgeteilt wurde. "Trotz der bereits lang andauernden Wartezeit entwickelte sich eine gelöste Stimmung bei den Reisenden und es kam zu zahlreichen kleinen Gesprächen mit den Einsatzkräften und Dankesbekundungen." Ein weiteres Problem sei die Ablösung des Lokführers gewesen, der aufgrund der gesetzlichen Fahr- und Arbeitszeitregelungen die Fahrt nicht fortsetzen konnte. Ein durch die Bahn eingesetzter Ersatzlokführer strandete jedoch ebenfalls am Hauptbahnhof Hannover.

"Auch hier konnte geholfen werden", sagte Köhler. Der Lokführer wurde nach Rücksprache mit der Leitstelle mit einem Einsatzfahrzeug abgeholt und nach Seelze gefahren. So konnte der ICE 640 nach allen Hindernissen um 22.20 Uhr seine Fahrt endlich fortsetzen.

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Die Fahrgäste des ICE wurden von DRK und Feuerwehr am Bahnhof Seelze betreut.

Quelle: Feuerwehr
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