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Impressionen aus Italien und Asien

Veranstaltungen Impressionen aus Italien und Asien

Das MuSe-Festival ist am vergangenen Wochenende in die Zielgerade eingebogen mit zwei Konzerten, die unterschiedlicher kaum hätten sein können.

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Großer Auftritt fürdie kleinen Musiker

Robert Leschik und Moto Harada (großes Bild, von links) gestalten den italienischen Abend. Die Gruppe Elbtonalpercussion (kleines Bild) bringt den Zuhörern lautmalerisch die Kultur Asiens und Afrikas in St. Martin näher. Hönemann (2)

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Nach dem Auftritt des Pianisten Moto Harada am Sonnabend in St. Martin wäre man besser gar nicht erst nach Hause, sondern über den Brenner weiter nach Italien gefahren. Das lag einerseits an Harada, der dem Festival seit 16 Jahren verbunden ist, sowie seinen Interpretationen der „Emotionen“ - Kompositionen des Italieners Ludovico Einaudi.

Auf einer Leinwand waren in der Kirche dazu Impressionen aus der Toskana, aus Venedig, Neapel, Sizilien und Florenz zu sehen. Robert Leschik las zwischen den Stücken Notizen von Johann Wolfgang von Goethe vor, die er während seiner Italienreise gemacht hatte. „Die Kutsche fährt zu schnell, um die Schönheiten der Landschaft zu genießen“, heißt es beim Dichter. Das MuSe-Publikum genoss die Reise von den Kirchenstühlen aus. Es erging ihm ähnlich wie Goethe - der Abend zog viel zu schnell vorüber.

Einen Tag später waren viele Italienliebhaber wieder unter den Besuchern in St. Martin. Und sie mussten feststellen: Auch der Spätnachmittag mit der Gruppe Elbtonalpercussion ging schnell vorbei, viel zu schnell, um die Instrumente des Quartetts richtig wahrzunehmen. Marimbaphon, Balaphon, Taiko-Trommeln, Schalen getrockneter Hülsenfrüchte, Becken, Gongs, Temple-Bocks, Ziegenhufe und so weiter. Die Schlagwerker schätzen die afrikanische und asiatische Kultur - wegen der Trommelvielfalt. Die Zuhörer bekamen daher manches Mal mächtig was auf die Ohren. Aber die Musiker Jan-Frederick Behrend, Wolfgang Rummel, Andrej Kauffmann und Stephan Krause verstanden sich auch auf die leisen Töne.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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