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Das Warten auf den Fußweg hat ein Ende

Seelze Das Warten auf den Fußweg hat ein Ende

Die Proteste haben sich gelohnt: Möglichst noch in diesem Jahr soll an der Hasselfeldstraße in Velber ein neuer Fußweg gebaut werden. Der Weg mit einer Länge von 47,84 Metern wird die Zufahrt zum Netto-Markt am Ortseingang mit dem Neubaugebiet verbinden. Die Kosten trägt die Stadt.

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Torsten Schulz (links) und Erhard Klein zeigen, wo der neue Fußweg verlaufen soll.

Quelle: Rebecca Hürter

Velber. Das Überqueren der viel befahrenen Hasselfeldstraße ist für Kinder nicht sicher, monierten Einwohner des Neubaugebietes an der Hasselfeldstraße im Juni diesen Jahres. Auf einer Strecke von 400 Metern müsse die Straße vier Mal überquert werden, um den Einkaufsmarkt zu erreichen. Auch Ortsbürgermeister Erhard Klein beschwerte sich darüber, dass der im Bebauungsplan vorgesehene Fußweg von der Stadt nicht umgesetzt wurde.

Jetzt können die Velberaner aufatmen: In der ersten Sitzung des Ortsrats Velber in dieser Wahlperiode stellte Andrea Stemke von der Stadt den Fraktionen die konkreten Pläne für den Fußweg vor. Ein gepflasterter Weg mit einer Breite von 1,60 Meter soll im Bereich des Erdwalls vor den Wohnhäusern entstehen.

Nicht die Stadt, sondern die Baufirma GWK, die für das Neubaugebiet zuständig ist, übernimmt die Ausschreibung für die Maßnahmen. Die Fläche soll nach Angaben der Stadt in privatem Besitz bleiben, sie wird für den Stadtverkehr gewidmet: Nach der Fertigstellung können die Fußgänger den öffentlichen Weg nutzen.

Etwa zwei Wochen werden für die Tiefbauarbeiten eingeplant. Im Anschluss soll ein Geländer angebracht werden. Der Geschäftsführer der GWK, Torsten Schulz, hofft darauf, dass noch dieses Jahr mit den Arbeiten begonnen wird.

Nach Angaben von Erhard Klein ist der Fußweg auch deshalb nötig, weil die Höchstgeschwindigkeit an der Hasselfeldstraße häufig überschritten wird. Gemeinsam mit Schulz denkt er über Möglichkeiten nach, wie der Verkehr reguliert werden kann. Schulz zufolge wäre es beispielsweise sinnvoll, einen Zebrastreifen an der Einmündung in das Wohngebiet und somit am Ende des geplanten Fußweges einzurichten.

Auch an anderen Orten in Velber soll der Verkehr reguliert werden, wie die Stadt mitteilt: Im Schusterbrink, der von der Hasselfeldstraße abzweigt, und am Stadtweg bis zum Ende der Wohnbebauung werden 30 Kilometer pro Stunde als Richtgeschwindigkeit vorgegeben.

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Eltern und Kinder des Neubaugebietes protestierten im Juni: Zusagen seien nicht eingehalten worden.

Quelle: privat

Von Rebecca Hürter

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