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Stadt schafft 200 Kita-Plätze

Seelze Stadt schafft 200 Kita-Plätze

Etliche Eltern in Seelze hoffen auf einen Kita-Platz zum 1. August: 41 Mädchen und Jungen stehen auf der Warteliste für Kindergärten, 49 Kinder für Krippen. Die Stadt kann den Rechtsanspruch derzeit nicht erfüllen. Sie will bis 2020 mehr als 200 neue Betreuungsplätze schaffen.

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Der erste Stadtrat Karsten Balzer (links),  spricht mit Daniel Herberg und Silke Rese-Sussick aus der Abteilung Kindertagesstätten über neue Betreuungsplätze.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Durch den Anstieg der Geburtenrate, das Wachstum der Stadt in Seelze-Süd und den Zuzug vieler Menschen aus Krisengebieten gibt es in Seelze immer mehr Kinder: 2014 haben noch 1939 Mädchen und Jungen bis sechs Jahre im Stadtgebiet gewohnt, heute sind es 2127. Auf diese Entwicklung muss die Stadt reagieren.

Bis 2022 will sie zusätzlich 86 Krippen- und 126 Kindergartenplätze schaffen. Die Leiterin der städtischen Abteilung Kindertagesstätten, Silke Rese-Sussick, hat mit ihren Mitarbeitern Pläne ausgearbeitet, die dem Rat vorgeschlagen werden sollen. Außer langfristig geplanten Schritten wie der Erweiterung der Kita Hirtenweg soll auch kurzfristig gehandelt werden, sagt Rese-Sussick. Die Verwaltung schlägt unter anderem die Einrichtung von zwei Großtagespflegestellen in Letter, Harenberg oder Gümmer mit 20 Plätzen vor. Weil zurzeit wenig Tagespflegepersonal zur Verfügung steht, kann die Stadt dafür pädagogische Fachkräfte anstellen, ergänzt der Erste Stadtrat Karsten Balzer.

Darüber hinaus sei es denkbar, dass freistehender Wohnraum für die Pflegestellen gemietet werde. Als weitere Maßnahme wird über die Schaffung von 15 Krippenplätzen im Bürgertreff der Kindertagesstätte Seelze-Süd und von 25 Kindergartenplätzen im Rosenweg in Letter diskutiert. Die ehemalige Kita am Rosenweg sei zwar in keinem guten baulichen Zustand, befindet die Abteilung Kindertagesstätten. Wegen der verschärften Situation wäre es jedoch sinnvoll, in den Räumen eine Kindergartengruppe zu betreuen. Denkbar sei es zudem, die altersgemischte Kindergartengruppe in Velber langsam in eine Krippengruppe umzuwandeln. Nach Berechnungen der Verwaltung könnten dadurch neun Krippenplätze entstehen.

Von Rebecca Hürter

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