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Feuerwehren erarbeiten gemeinsame Standards

Seelze Feuerwehren erarbeiten gemeinsame Standards

Ausbilder aus zehn Stadtfeuerwehren der Region haben am Sonnabend in Seelze gelernt, wie Unfallopfer aus der Höhe gerettet werden. Die Gerätschaften und Techniken zum Abseilen werden für Freiwillige Feuerwehren immer komplizierter. Regionsweite Weiterbildungen sind nötig, um einheitliche Standards zu gewähren.

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In der Feuerwache Seelze wird die Absturzsicherung geübt.

Quelle: privat

Seelze. Der Wunsch nach gemeinsamen Standards brachte Ausbilder der Region erstmals in der Seelzer Feuerwache zusammen. In einem Workshop am Vormittag erarbeiteten sie die theoretische Frage, wie dies in den einzelnen Wachen umgesetzt werden kann. Am Nachmittag folgte der Praxisteil: Drei Regionsausbilder aus Barsinghausen, Langenhagen und Burgwedel unterwiesen die 23 Teilnehmer. Diese sind selbst Ausbilder und werden Multiplikatoren genannt, da sie das erlernte Wissen in ihren Heimatorten an die Freiwilligen weitertragen. Aus Seelze waren vier Ausbilder dabei.

Zum Thema Absturzsicherung wurden sie mit solchen Situationen konfrontiert, bei denen das Abseilen notwendig ist. Sie übten zum Beispiel die Rettung von Personen mittels Rollglissgerät und Schleifkorbtrage. Seelze eignete sich besonders als Ausbildungsort für die Regionsweiterbildung, weil so an einem Kesselwagen geübt werden konnte. Im Einsatz können die Feuerwehrleute auf die erworbenen Techniken auch zurückgreifen, wenn sie in den engen Schacht einer Kanalisation hineingelassen werden oder von einer Drehleiter aus eine Unfallstelle erreichen müssen.

Der Besuch von Regionsbrandmeister Karl-Heinz Massinger spiegelte das Interesse der Feuerwehrführung an einem einheitlichen Ausbildungsstandard. Für die freiwilligen Feuerwehren wird es immer schwieriger, auf dem aktuellen Stand zu bleiben, denn die die Bedienung der Gerätschaften wird immer komplizierter. Ständiges Üben ist unerlässlich.

Auch daher herrschte zum Abschluss der Weiterbildung Einigkeit darüber, in Zukunft weitere Seminare anbieten zu wollen.

Von Laura Fienemann

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