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Investor baut Wohnungen in Getränkemarkt

Lohnde Investor baut Wohnungen in Getränkemarkt

Der ehemalige Getränkemarkt in Lohnde wird von einem Investor in ein Mehrfamilienhaus umgebaut. Die Stadt Seelze wiederum will die Wohnungen für Flüchtlinge anmieten, stellt aber klar, dass jeder Interessierte sich dort einmieten kann.

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Der Getränkemarkt in Lohnde wird umgebaut. Um die Wohnungen, die dort entstehen, kann sich jeder Interessierte bemühen. Sie sind nicht explizit für Flüchtlinge gedacht.

Quelle: Remmer

Lohnde. Über den ehemaligen Getränkemarkt in Lohnde, der derzeit zu Wohnungen umgebaut wird, kursieren im Ort diverse Gerüchte. Die Stadtverwaltung betont, dass die Stadt die Wohnungen für Flüchtlinge anmietet. Letztlich handele es sich aber um ein Mehrfamilienhaus, das auch an andere Interessenten vermietet werden könne.

Auf „Gerüchte“ aus seinem Stadtteil über die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Getränkemarkt an der Calenberger Straße bezieht sich der Lohnder Dirk Arnemann in einer Anfrage an die Stadt. Arnemann will wissen, ob es stimmt, dass für jeden Hauseingang auch separat Vorgärten gestaltet werden. Tatsächlich seien auch ihm die umfangreichen Pflasterarbeiten schon aufgefallen, sagt der Lohnder. Außerdem will er wissen, ob die Verwaltung eine oder mehrere Raumpflegerinnen für die Flüchtlingsunterkünfte angestellt hat.

Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer verweist darauf, dass der Getränkemarkt von einem privaten Investor zu Einzelwohnungen umgebaut wird. „Diese Wohnungen mietet die Stadt einzeln für die Unterbringung von Flüchtlingen an“, sagt Kaemmerer. Weil der ehemalige Getränkemarkt im Prinzip nur aus einem Erdgeschoss bestehe, müsste für jede Wohnung ein separater Eingang geschaffen werden. Zwar freue sich die Stadt über jede einzelne Wohnung, die sie anmieten könne. Tatsächlich sei aber unklar, wie lange Seelze die Wohnungen für Asylbewerber benötige. Dies sei auch dem Investor bewusst, der ein Mehrfamilienhaus baue, das auch später am Wohnungsmarkt Interessenten finden soll.

Die Bewohner würden ihre Räume selbst reinigen, sagte Kaemmerer. Reinigungskräfte gebe es lediglich für die Gemeinschaftsräume der Obdachlosenunterkunft an der Lange-Feld-Straße, in der Einzelpersonen untergebracht sind.

Über die Flüchtlingsunterkunft berichtet die Verwaltung heute im Ortsrat Lohnde, der ab 19 Uhr im Bürgerhaus tagt. Thema ist unter anderem ein Antrag der SPD zur Auflistung der Anträge des Ortsrates. Zuvor wird um 18 Uhr die Flüchtlingsunterkunft besichtigt.

von Thomas Tschörner

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