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Heimatmuseum präsentiert "Gegensätze"

Seelze Heimatmuseum präsentiert "Gegensätze"

Das Heimatmuseum Seelze eröffnet am Sonntag, 30. April, die Sonderausstellung "Gegensätze". Gezeigt werden Bilder von Irene Leonhardt-Kurz und Plastiken von Irene Cholewinski. Für das Museum ist es die letzte Ausstellung in Letter vor dem Umzug in die neuen Räume im Alten Krug in Seelzes Zentrum.

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Irene Cholewinski (links) und Irene Leonhardt-Kurz zeigen ihre Kunst im Heimatmuseum.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Irene Leonhardt-Kurz hat bereits 2007 ihre Bilder im Heimatmuseum ausgestellt, Irene Cholewinski zeigte dort 2010 ihre Arbeiten. In "Gegensätze" stellen sie nun gemeinsam aus. "Ich habe mir die Ausstellung zum Geburtstag gewünscht", sagt Leonhardt-Kurz. Allerdings seien ihr Zweifel gekommen, ob Bilder allein nicht zu langweilig sein könnten. So sei die Idee zu gemeinsamen Präsentation gekommen. "Gegensätze" scheint zunächst passend: Während Leonhardt-Kurz seit 1993 fast jedes Jahr auf Sylt in der "Akademie am Meer" mit dem Künstler Folkert Rasch zeichnet und malt, entstanden 1994 Cholewinskis erste Arbeiten aus Alteisen und Schrott. Für das Museum ist es ein kleines Jubiläum, sagt Erika Turek vom Museumsverein, die die Ausstellung vorbereitet hat. Vor zehn Jahren habe es erstmals "Kunst im Museum" gegeben, nun folge die sechste Ausstellung. Das Konzept habe sich bewährt, sagt Museumsleiter Heinz Gehrke. "Wir können so andere Besuchergruppen gewinnen."

Leonhardt-Kurz, die auch Schriftführerin des Museumsvereins ist, hat sich Motiven rund um das Meer verschrieben, die sie mit Bleistift, Kohle oder Feinliner zeichnet und in Aquarell, Acryl oder Pastellkreide malt. Anregungen holt sie sich auch in Kursen im Lions Malstudio Hannover. Sie war mit ihren Arbeiten an mehreren Ausstellungen beteiligt, unter anderem im Alten Rathaus in Letter, in der Oberfinanzdirektion Hannover und der Petrus-Gemeinde Barsinghausen. "Die Faszination vom Funkenflug beim Arbeiten mit Flex und Schweißgerät und meine Liebe zu Feuer, Licht und Wärme führten mich vor zehn Jahren zu ersten Versuchen mit glühendem Glas", sagt Cholewinski zu ihren Arbeiten. Auch dabei blieb sie der Zweitverwertung alter Materialien treu, verschmolz Fensterscheiben und Flaschen im töpferofen zu Bildern, Schmuck und Schalen und experimentiere mit der Verbindung von Glas und Metall. Cholewinski nahm an Kursen, Workshops und Meisterklassen unter anderem in der Glashütte Gernheim und im Bildwerk Frauenau teil. Auch sie hat bereits Ausstellungserfahrung und war unter anderem mit Arbeiten im Alten Krug in Seelze und "Kunst am Rand" in Dedensen zu sehen.

Bis Ende September läuft die Ausstellung in den Räumen des Museums an der Straße Im Sande 14 in Letter, sagt Museumsleiter Heinz Gehrke. Vorgesehen sei, die Exponate in dieser Zeit zu wechseln und andere Werke der beiden Künstlerinnen zu zeigen. Dann beginnt für das Heimatmuseum die Vorbereitung auf den Umzug: Noch bis Mitte Oktober sind Trauungen und der Unterricht im historischen Klassenzimmer möglich. Anschließend dienen die Räume nur noch als Lager für die Sachen, die nach Seelze umziehen und der Reduzierung der Bestände, sagt Gehrke. "Für die Aufgaben, die wir zu erledigen haben, brauchen wir die Zeit."

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