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Im Bak rät zu einfachen Karate-Techniken

Seelze Im Bak rät zu einfachen Karate-Techniken

Fast 30 Jahre nach seinem Abschied hat Im Bak (6. Dan) den Karate-Club Seelze für einen Trainingsabend besucht. Der Japaner genießt in dem Verein einen legendären Ruf. War er doch damals der erste Schwarzgurt, der die Seelzer unter seine Fittiche nahm. Sein Rat heute: Einfache Techniken.

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Im Bak (stehend in der Mitte) besucht seinen alten Verein, den er 1987 verlassen hat.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Der Medizinstudent Im Bak war bereits 1978 als Gasttrainer in Seelze, ab 1979 stieg er ganz als Trainer ein. Der Kontakt war eher zufällig über einen Verein in Hannover entstanden. "Für damalige Verhältnisse war das sensationell", sagt Ulrich Koch, der zu den Karateka der ersten Stunde in Seelze gehört. Im Bak hatte schon die vierte Schwarzgurtstufe erreicht, davor wurde das Karatetraining von Schülergraden geleitet. Als der heute 63-jährige Japaner 1987 in seine Heimat zurückkehrte, hatte er wichtige Aufbauarbeit geleistet: Alle Schüler, die von Anfang an dabei waren, hatten den 2. Dan, der Grundstock für weitere sportliche Erfolge war gelegt. Inzwischen gibt es im Karate-Club Seelze acht Träger des 5. Dan, eine ungewöhnlich hohe Zahl für einen Verein.

Er freue sich, alle gesund wieder zu sehen, sagte Im Bak, der sein Training nach wie vor auf Deutsch leitete. Damals sei das Niveau schlecht gewesen, inzwischen hätten sich seine Schüler aber gemausert und würden mittlerweile seit mehr als 40 Jahren erfolgreich den Verein betreiben. Der Altmeister verzichtete am Donnerstagabend auf komplizierte Techniken und lenkte das Augenmerk auf vermeintlich Einfaches. Es zeichne den Meister aus, dass wenige perfekt ausgeführte Grundschultechniken extrem wirkungsvoll seien. Auch Entspannung sei wichtig, um schnell sein zu können.

"Im Bak hat uns auf den richtigen Weg gebracht und dafür gesorgt, dass wir allein weiter arbeiten konnten", sagt Klaus Mergel (5. Dan) über die Zeit mit dem japanischen Trainer. Er habe sich auf das Wiedersehen gefreut - allerdings gedacht, dass weniger Karate gemacht würde. Schließlich habe Im Bak gesagt, dass er nur noch wenig mache. Tatsächlich sei es aber wie früher gewesen. Geschwitzt wurde nicht nur, weil es ein sommerlicher Abend war. "Ich freue mich auch, dass ich viele der alten Kameraden mal wieder im Dojo sehe", zog Mergel Bilanz. 

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Von Thomas Tschörner

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