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Kein Geld für neue Hochborde

Seelze Kein Geld für neue Hochborde

Im Stadtgebiet gibt es 122 Bushaltestellen - 32 Stopps sind umgebaut, damit Menschen mit Beeinträchtigungen in den Bus einsteigen können. Für weitere Baumaßnahmen hat die Stadt kein Geld.

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Station Alter Krug: Obwohl ein Seniorenzentrum in unmittelbarer Nähe liegt, wird der Halt vorerst nicht behindertengerecht umgebaut.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Wichtigstes Element beim Umbau ist die Erhöhung der Bordsteine an der Haltestelle, damit der Einstieg in den Bus nahezu höhengleich möglich ist. Der Haltestellenbereich wird zudem meist breiter als zuvor gepflastert. In Seelze wurden in diesem Jahr zwei Stopps behindertengerecht ausgebaut. Es sind die Haltestellen Am Wehrgraben in Velber und Am Denkmal in Kirchwehren. „In Kirchwehren wurde ein Blindenleitstreifen eingebaut, in Velber ein Hochbord“, erklärt Stadtsprecherin Martina Krapp. Die Stadt hat für beide Maßnahmen zusammen 82 000 Euro ausgegeben. Von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LVNG), die solche Projekte fördert, erhält sie einen Zuschuss. Die Höhe steht aber noch nicht fest - die Stadt wartet auf den abschließenden Bescheid. Vermutlich erhält sie eine Zuwendung von 39 000 Euro.

Zu den 32 Bushaltestellen im Stadtgebiet, die bereits für Menschen mit Beeinträchtigungen umgebaut worden sind, gehören nach Angaben der Verwaltung in Seelze die Haltestellen am Bahnhof, an der Grundschule und die Station An den Grachten in Seelze-Süd. In Harenberg wurde die Haltestelle Seelzer Straße umgestaltet, in Lohnde der Busstopp im Zentrum. In Letter gibt es bereits Hochborde am Kastanienplatz und am Bahnhof. Der Umbau der Stationen an der Lange-Feld-Straße in Letter wurde aus dem Etat Soziale Stadt finanziert.

Mit dem Umbau im Stadtgebiet ist dann aber erst einmal Schluss. „Für dieses Jahr haben wir bei der Landesnahverkehrsgesellschaft keine weitere Förderung beantragt“, sagt Krapp. Grund sei die finanzielle Situation der Stadt. Auch für 2016 sind keine weiteren Umbauten von Busstationen geplant.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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