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Harenberger Kinder haben Spaß an Bewegung

Seelze Harenberger Kinder haben Spaß an Bewegung

Als erste Kindertagesstätte in Seelze hat sich die Kita Harenberg als Bewegungskindergarten qualifiziert. 120 Minuten Sport, Turnen und Bewegung stehen nun auf dem Wochenplan der beiden Kindergartengruppen. Zugute kommt ihnen dabei die räumliche Verbundenheit mit der Mehrzweckhalle.

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Die Kindergartenkinder führen den Turntigertanz auf.

Quelle: Sandra Remmer

Harenberg. Sprachkitas, eine Forscherkita und nun eine Bewegungskita: In Harenberg zeugt seit Freitagnachmittag eine Plakette im Eingangsbereich von der Qualifikation der Einrichtung und ihrer Mitarbeiter. Zwei Wochen lang hat Einrichtungsleiterin Susanne Imelmann an einer Fortbildung teilgenommen und dabei vieles über Motorik und die Bedeutung von Bewegung gelernt. "Das kommt schon einem kleinen Übungsleiterschein gleich", sagte Insa Abeling vom Qualitätszirkel Bewegungskindergarten, nachdem sie die Auszeichnung überreicht hatte. 120 Minuten angeleitete Bewegung pro Woche stehen fortan auf dem Stundenplan. "Der Kindergarten hat schon immer viel Wert auf Bewegung gelegt. Bedingt durch die Möglichkeit, dass sie die Mehrzweckhalle nutzen können, haben sie dafür auch gute Voraussetzungen", sagte Silke Silke Rese-Sussick, im Rathaus zuständig für Kindertagesstätten. Irgendwann sei dann die Idee gekommen, an einer Zertifizierung teilzunehmen.

Mit der Auszeichnung als Bewegungskita hat der Kindergarten in Harenberg eine echte Besonderheit erworben. Von knapp 4000 Kindertagesstätten in Niedersachsen haben bisher nur 220 diese Zertifizierung erhalten. "Wir erleben leider oft, dass die Motorik der Kinder nicht so ist wie sie sein sollte", berichtet Abeling. "Wir haben bei uns Kinder denen wir anmerken, dass sie mehr Zeit im Sitzen verbringen als gut für sie ist", ergänzt Susanne Imelmann. Das äußere sich dann zum Beispiel in Unaufmerksamkeit und Konzentrationsschwäche. "Als Faustregel gilt: Auf eine Stunde Fernsehen folgen 90 Minuten Bewegung", informiert Abeling. Das allerdings könne nicht auf den Kindergarten abgewälzt werden. Aber Harenberg ist auf einem guten Weg.

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Insa Abeling, Susanne Imelmann und Detlef Schallhorn.

Quelle: Sandra Remmer
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