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St. Barbara will die Kirche am Abend füllen

Seelze St. Barbara will die Kirche am Abend füllen

Alles nur kein Gottesdienst: Mit der Abendkirche hat sich der Kirchenvorstand der Barbara-Gemeinde ein ganz Neues Konzept ausgedacht. Losgelöst von einer strengen Liturgie soll an drei Abenden in diesem Jahr eine ganz besondere Atmosphäre mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Kirche entstehen.

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Knut Werner und Angela Niebuhr präsentieren das neue Konzept der Abendkirche.

Quelle: privat

Harenberg. Insgesamt drei Abende hat der Kirchenvorstand ausgesucht, an denen es in diesem Jahr in Harenberg erstmals das Angebot der Abendkirche geben soll. Das Programm an allen drei Abenden leitet  sich von der Jahreslosung 2017 ab, die lautet "Ich schenke euch ein neues Herz". Zum Auftakt am Sonntag, 21. Mai, übernehmen der Stadtjugendpastor aus Hannover, Torsten Pappert, und die Musikerin Anna Selvadurai die Gestaltung des Gottesdienstes.

Torsten Pappert ist vor allem bei der jüngeren Generation bekannt und beliebt. Sich selbst beschreibt er wie folgt: Torsten Pappert ist Pastor und findet das auch ganz gut - meistens jedenfalls. Fasziniert ist er von der Unverblümtheit, mit der Jesus die richtigen Fragen stellte, und wie radikal sich der Chef beim Verändern zeigte. Außerdem ist er Städter vom Dorf, musikalischer Laie mit großem Hang zu Singer-Songwritern, leidenschaftlicher Fan sinnfreier Filme, Familienmensch mit gut bevölkerter Küche, schnell zu begeistern für gute Ideen, ein wirklich mieser Fußballer aber umso größerer Fan und zufrieden, wenn Menschen plötzlich ganz neue Möglichkeiten entdecken und sie für sich klar machen. Seiner Ansicht nach verbringt er zu viel Zeit mit dem Suchen von Alltäglichkeiten, findet dabei aber manchmal Erstaunliches, experimentiert gerne und fragt sich immer mal wieder, ob man die Chancen, die man nicht hat, nicht viel öfter nutzen sollte, um als Kirche mitten im Leben zu stehen. "Aber vielleicht ist dabei die größte Herausforderung, Gott nicht im Wege zu stehen", glaubt Pappert. Auf seinen Wunsch begleitet ihn bei der Premiere der Abendkirche Anna Selvadurai mit handgemachten, charmanten und genreübergeifenden Eigeninterpreationen von Liedern aus verschiedenen Richtungen von Pop über Soul und Jazz bis hin zu Crossover-Klängen aus aller Welt. " Genau für diese Abendkirche würde sich die Kirchengemeinde viele junge Besucher wünschen, denn für sie ist dieses Event gedacht", sagen Knut Werner und Angela Nienburg vom Kirchenvorstand.

Den zweiten Termin am Sonntag, 6. August, wird Wilhelm Thürnau, Pastor im Ruhestand, in musikalischer Kooperation mit Stephan Pfannkuchen gestalten. Der Gottesdienst soll auch an die katastrophalen Anschläge in Hiroshima erinnern. Thürnau will versuchen, diese mit der Jahreslosung zu verbinden. 

Total anders wird die dritte und letzte Abendkirche am 15. Oktober. Das Ensemble Louly wird Instrumente wie Daff oder eine Tambour dabei haben und damit meditative Klänge erzeugen, die an den Orient erinnern. Pastorin Maike Ewert will dazu entsprechende Meditationselemente einbringen. Alle drei Abendkirchen beginnen um 17 Uhr.

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