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Kita Hirtenweg erhält Anbau

Seelte Kita Hirtenweg erhält Anbau

Die Stadt will die Kita Hirtenweg in Letter um eine Krippen- und eine Kindergartengruppe erweitern. Zudem plant sie eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen in den südlichen Ortsteilen, die an die geplante neue Grundschule andocken soll. Die Kindergärten in Harenberg und Kirchwehren werden geschlossen.

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Die Kindertagesstätte am Hirtenweg soll erweitert werden.

Quelle: Sandra Schütte (Archiv)

Seelze. In die Obentrautstadt sind viele junge Familien gezogen. Eltern bekommen heute mehr Kinder als früher. Außerdem stehen 49 Ein- und Zweijährige auf der Warteliste für einen Krippenplatz. Die Stadt will darauf reagieren - und favorisiert eine Erweiterung der Kindertagesstätte Hirtenweg in Letter.

Dort soll es auch eine weitere Kindergartengruppe geben, weil die Kirchengemeinde St. Michael ihren Spielkreis mit 20 Plätzen zum 31. Juli 2018 schließt. Den Platz für die Erweiterung hat die Stadt: Sie will die Fläche mit dem Fahrradschuppen des Georg-Büchner-Gymnasiums nutzen. Der Schuppen selbst ist in einem schlechten Zustand. Er soll an anderer Stelle in kleinerer Form neu entstehen. Der Anbau an die Kindertagesstätte kostet nach ersten Berechnungen bis zu 1,9 Millionen Euro.

In den südlichen Ortsteilen soll eine neue Grundschule entstehen. Daran anschließen soll eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen, von denen mindestens eine Jungen und Mädchen bis 16.30 Uhr betreut. Der Nachteil dieses Vorschlags: Es könnte schwierig werden, ein geeignetes Grundstück zu finden. Außerdem würde die Kindertagesstätte nicht vor dem Jahr 2021 bezugsfertig sein.

Dabei stehen aktuell 41 Kinder auf der Warteliste für einen Kindergartenplatz. Die Stadt beunruhigt das nicht. Denn demgegenüber stünden 20 freie Plätze. „Manche Eltern hätten gern einen Platz in einer bestimmten Einrichtung oder erwarten Betreuungszeiten, die zur Zeit nicht zur Verfügung stehen“, sagt Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer.

Die Kitas in Harenberg und Kirchwehren sind marode. Sie sollen geschlossen werden. In der Übergangszeit bis zum Jahr 2017 will die Stadtverwaltung versuchen, eine Betriebserlaubnis zu erhalten, um die altersgemischte Gruppe im Spatzennest in Velber in eine Krippengruppe umzuwandeln. Eine Erweiterung des Kindergartens in Velber ist aus Platzgründen nicht möglich.

Mit den Vorschlägen der Verwaltung muss sich noch die Politik befassen.

Von Treeske Hönemann

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