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Kommt eine neue Schule für Seelze-Süd?

Seelze Kommt eine neue Schule für Seelze-Süd?

Die Stadt möchte die Einzugsbereiche für die Seelzer Grundschulen neu ordnen. Kinder aus Kirchwehren und Lathwehren sollen künftig nicht mehr in Groß Munzel, das zu Barsinghausen gehört, eingeschult werden.

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Die Stadt Seelze will die Schulbezirksgrenzen neu ordnen.

Quelle: Symbolbild

Seelze. Etwa 42 000 Euro Gastschulgeld zahlt die Stadt jährlich an die Nachbarkommune Barsinghausen, damit Kinder aus Lathwehren und Kirchwehren dort die Grundschule besuchen dürfen. Doch damit ist jetzt Schluss. Auslöser für die Entscheidung, diese Kinder künftig innerhalb des Stadtgebiets zu betreuen, war die Forderung der Stadt Barsinghausen, dass sich Seelze mit 400 000 Euro an der Sanierung der dortigen Schule beteiligt.

Die Grundschüler aus Kirchwehren und Lathwehren sollen ab dem kommenden Schuljahr wählen können, ob sie in Harenberg, Lohnde, Almhorst oder Dedensen in die Schule gehen wollen. Das eingesparte Gastschulgeld will die Stadt für den neuen Ganztagsbetrieb in Dedensen einsetzen. Deswegen bauliche Veränderungen an der Grundschule vorzunehmen, lehnt die Stadt jedoch ab. „Wir wollen erst abwarten, wie der Rat über einen möglichen Schulneubau in Seelze-Süd entscheidet“, begründet der Erste Stadtrat Karsten Balzer diese Entscheidung.

Der Arbeitskreis Schule, bestehend aus Schulleitern, politischen Vertretern und Verwaltungsmitarbeitern, hat inzwischen die Stadt damit beauftragt, aufgrund der Daten der Schulentwicklungsplanung Schülerzahlen für eine neue Grundschule im Südbereich zu prognostizieren. Ausgangspunkt soll sein, dass die neue Grundschule für die Stadtteile Velber, Letter-Süd, Döteberg, Harenberg, Seelze-Süd, Almhorst, Kirchwehren, Lathwehren und Dedensen konzipiert wird. „Wenn wir optimistisch an einen Schulstart 2020 denken, müsste noch der bestehende Rat den entsprechenden Beschluss fassen“, sagte Balzer und verwies damit auf die lange Vorlaufzeit, die einem Schulneubau vorangeht.

Geändert werden soll auch der Schuleinzugsbereich der Grundschulen in Letter und Harenberg. Dort sollen - bis zur Aufnahmekapazität - künftig auch Kinder aus Letter-Süd und Velber beschult werden. Damit will die Stadt das Gastschulgeld einsparen, das sie bisher an die Stadt Hannover gezahlt hat, weil die Kinder in Ahlem die Grundschule besucht haben. Der Rat der Stadt will am Donnerstag, 25. Februar, während seiner Sitzung über die Neufassung der Satzung zur Festlegung von Schulbezirken abstimmen.

Von Sandra Remmer

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