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Kriminalstatistik: Zahl der Straftaten sinkt

Seelze Kriminalstatistik: Zahl der Straftaten sinkt

Von den 1935 im Polizeikommissariat Seelze bearbeiteten Fällen sind 67,91 Prozent aufgeklärt worden. Die Zahl der in Delikten liegt bei insgesamt 2175.

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Ralf Hantke (von links), André Butte und Thomas Wahrendorff stellen die Kriminalstatistik für Seelze vor.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. „Ich bin definitiv zufrieden“, hat am Freitag André Butte, neuer Leiter des Kriminalermittlungsdienstes (KED), Bilanz gezogen. Insgesamt sei die Zahl der Straftaten um 170 zurückgegangen, wobei schon ein umfangreiches Betrugsverfahren mit rund 700 Fällen herausgerechnet worden sei. Seelze habe sich damit wieder auf den durchschnittlichen Wert von rund 2000 Taten eingependelt.

Wie im Jahr 2014 haben die Beamten im vergangenen Jahr erneut 855 tatverdächtige Männer ermittelt. Gesunken sei dagegen die Zahl der verdächtigen Frauen von 279 auf 232. Besonders deutlich sei der Rückgang aber bei Kindern und Jugendlichen: Wurden 2014 noch 154 Minderjährige verdächtigt, so waren es 2015 nur 97. „Das ist der niedrigste Stand in den letzten Jahren.“ Butte führt das vor allem auf die umfangreiche Präventionsarbeit zurück, bei der die Polizei unter anderem mit einer Fußball-AG, Sprechstunden des Kontaktbeamten an den Schulen sowie mit Schulunterricht zur Drogenvorbeugung präsent sei.

Die Zahl der Körperverletzungen ist von 377 auf 311 zurückgegangen. Gleichzeitig sank die Aufklärungsquote von 95,49 Prozent auf 94,21 Prozent. Auch bei der häuslichen Gewalt gab es einen Rückgang: Insgesamt wurden 229 Fälle (2014: 274) registriert, von denen 154 (172) als Straftaten eingestuft wurden. Aber: „Gerade in diesem Bereich ist die Statistik nicht besonders aussagekräftig, weil es ein Dunkelfeld gibt“, sagte Kommissariatsleiter Thomas Wahrendorff. Es ginge auch darum, das Bewusstsein zu schärfen. Ralf Hantke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes (ESD), ergänzte, dass alle Beamten sehr genau hinschauten. Raubdelikte sind um die Hälfte auf acht zurückgegangen. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Wohnungseinbrüche von 51 auf 72, die Zahl der angezeigten Versuche kletterte auf 28 (2014: 25). Die Aufklärungsquote liegt bei 23,61 Prozent (17,65 Prozent). Die Zahl der Fahrraddiebstähle ging auf 91 (103) zurück, die Aufklärungsquote stieg auf 20,88 Prozent (14,56). Positiv hätten sich die Codieraktionen für die Räder ausgewirkt, sagte Butte.

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