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Land bewilligt Ganztagsbetrieb

Seelze Land bewilligt Ganztagsbetrieb

Die Landesregierung hat die von der Stadt gewünschten Ganztagsgrundschulen in Seelze und Letter bewilligt. Genehmigt worden ist auch die Umwandlung des Georg-Büchner-Gymnasiums von einer offenen zu einer teilgebundenen Ganztagsschule.

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Das Georg-Büchner-Gymnasium in Letter wird zu einer teilgebundenen Ganztagsschule.

Quelle: Sauerbier (Archiv)

Seelze. „Die Zukunftsoffensive Bildung kommt an“, begrüßt die für Seelze zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Thela Wernstedt die Entscheidung. Die Schulen ergriffen die Chance, sich weiterzuentwickeln. Für die Schüler bedeute dies eine bessere individuelle Förderung und bunte Vielfalt auch außerhalb des Unterrichts, erklärte Wernstedt.

Zum nächsten Schuljahr können damit sowohl die Regenbogenschule in Seelze als auch die Brüder-Grimm-Schule in Letter mit dem Ganztagsbetrieb starten. Während für die Grundschule in Seelze keine Umbauten vorgesehen sind, stehen in Letter umfangreiche Baumaßnahmen für rund 9 Millionen Euro an. Diese müssen während des Schulbetriebs über die Bühne gehen. Die Teilnahme an der Ganztagsgrundschule ist freiwillig und kann tageweise in Anspruch genommen werden. Eltern müssen ihre Kinder allerdings verbindlich für ein Jahr anmelden. Die Schüler können montags bis donnerstags kostenlos von 8 bis 15.30 Uhr und am Freitag bis 14.30 Uhr die Ganztagsschule nutzen. Es wird ein Mittagessen angeboten. „Eltern und Arbeitgeber wünschen sich mehr Ganztagsschulen“, sagte Wernstedt. Die Ganztagsangebote der Stadt Seelze leisteten deshalb einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer modernen Schulstruktur.

Genehmigt ist auch der Änderungswunsch des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG), das von einer offenen zu einer teilgebun- denen Ganztagsschule wechselt. Bei dem offenen Ganztagsangebot mit etwa 60 Schülern im fünften und sechsten Jahrgang gab es vormittags sechs Stunden Unterricht, nachmittags standen Sport, Spiel und Hausaufgabenbetreuung an. Dieses Konzept der offenen Ganztagsschule weicht nun flexibleren Ganztagsklassen, in denen statt Mathe in der ersten Stunde der Schultag künftig auch mit Förderunterricht, einer zusätzlichen Stunde beim Klassenlehrer oder mit einer Arbeitsgemeinschaft beginnen kann. Damit sollen sich Anspannung und Entspannung besser abwechseln und der Biorhythmus der Schüler stärker berücksichtigt werden.

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