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Französische Folklore weckt Fernweh

Seelze Französische Folklore weckt Fernweh

Mit Querflöte, Gitarre, Geige, Mundharmonika und Drehleier begleiten die Musiker von Laridée ihren Gesang. "Klangvoll auf Französisch" heißt das Programm, dass sie am Donnerstag in Harenberg spielten. Laridée singt auf Französisch und verleiht ihrer Zuneigung zu Frankreich in den Liedern Ausdruck.

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Die Besucher in der St.-Barbara-Kirche lauschten den Geschichten der Musiker von Laridée

Quelle: Rebecca Hürter

Harenberg. Die Besucher des Konzerts der Reihe 12x K erwartete ein abwechslungsreicher Abend mit vier Geschichtenerzählern: Fabeln von dem großen Dichter Jean de la Fontaine und Anekdoten aus dem Leben in Frankreich werden von Laridée in französische Folkmusik übertragen. In ihre größtenteils selbst geschriebenen Lieder lassen die Musiker aus Hannover, Würzburg und Ochsenfurth sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Elemente einfließen. 

Durch mehrstimmigen Gesang und facettenreiche Soli von Christian Hartung an der Geige und Tobias Schrödter an der Querflöte bekommt die Folkmusik von Laridée eine ganz persönliche Note. Die schnellen Gitarrenrhythmen, gespielt von Andreas Pitter und Peter Wendel, sorgten für gute Stimmung und Tanzlaune bei den Besuchern in der St.-Barbara-Kirche. Das bunte Programm passt zu dem Namen der Band: Laridée ist ein bretonischer Tanz, der auf Volksfesten gezeigt wird. Hartung sorgte für einen stimmungsvollen Höhepunkt des Abends, als er einen Laridée auf der Drehleier vortrug.

Für das Publikum erzählten die Musiker die Bedeutung der Lieder vorab mit einem Augenzwinkern auf Deutsch. Besonders amüsant war die Erzählung von der Revolution der Sandkörner: Die Körner erheben sich gegen die Felsen und lassen sie ins Nichts stürzen. "Revolution gehört einfach zu Frankreich", meinte Wendel dazu. Mit den vielen dargebotenen Facetten des französischen Lebens und den bretonischen Klängen weckten die Musiker von Laridée Fernweh nach Frankreich.

Von Rebecca Hürter

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