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Die Linde kehrt zurück

Seelze Die Linde kehrt zurück

"Der Baum kommt zurück", betont Ortsbürgermeister Walter Mill (SPD). Mit seinem Stellvertreter Werner Huckschlag (CDU) hat er die Linde auf dem Gelände der Lebenshilfe besucht, die im April für das Projekt "Lebenszeit" Platz machen musste. Die Rückkehr des Baumes auf seinen Platz im Zentrum naht.

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Werner Huckschlag (von links), Christian Siemers und Walter Mill besuchen die Linde auf dem Gelände der Lebenshilfe.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. "Vor dem Alten Krug standen schon immer Bäume", erzählt Mill. Das sei auf historischen Fotos eindeutig zu erkennen. Früher hätten sie Pferdekutschen Schatten gespendet und bis heute würden sie das Stadtbild prägen. Mill und Huckschlag sind unter anderem deshalb zu ihrem Besuch aufgebrochen, weil in letzter Zeit immer wieder Stimmen laut geworden sind, welche die Rückkehr des Baumes in Frage stellen. Beispielsweise beim Obentrautmarkt wurde nach Angaben von Mill darüber gesprochen, dass der Baum im Stadtzentrum Veranstaltungen im Weg sei.

Gabriela Giesche vom Stadtmarketing betont jedoch, dass die Rückkehr der Linde selbstverständlich sei. "Je mehr auf einem Platz steht, um so schwieriger ist es, Veranstaltungen durchzuführen. Aber ein grüner Bereich ist wichtig für einen positiven Erlebnischarakter in der Innenstadt", sagt Giesche. Außerdem sei vertraglich geregelt, dass die Mitarbeiter der Lebenshilfe den Baum wieder an gewohnter Stelle einpflanzen.

Für das inklusive Kulturprojekt "Lebenszeit" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Lebenshilfe wurden an der Hannoverschen Straße im Mai zwei Bühnen und eine Zuschauertribüne aufgebaut. Damit das Stadtzentrum zum Festivalgelände werden konnte, mussten einige Bänke, Spielgeräte und die Linde vorübergehend weichen.

In einer Sondernutzungserlaubnis wurde der Lebenshilfe nach Angaben von Christoph Siemers aus dem Vorstand der Abtransport erlaubt und es wurde festgehalten, dass die Linde im vierten Quartal 2016 an ihren alten Platz zurückgebracht werden muss.

In der Zwischenzeit wurde der Baum von den Mitarbeitern der Gartenabteilung der Lebenshilfe fachgerecht versorgt. "Ich habe den Eindruck, der Baum fühlt sich wohl hier", sagt Mill nach seinem Besuch. Der Ortsrat ist sich nach Angaben von Mill und Huckschlag darin einig, dass die Linde ihren alten Platz wieder einnehmen soll. Wenn der Baum seine Blätter verloren hat, dürfte seiner Rückkehr ins alte Zuhause also nichts mehr im Wege stehen.

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Von Rebecca Hürter

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