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Handgemachtes ist begehrt

Seelze Handgemachtes ist begehrt

Die Beliebtheit des Adventsbasars der Lebenshilfe geht weit über die Seelzer Stadtgrenzen hinaus.
Am Sonnabend kamen wieder hunderte Besucher auf das Gelände der Einrichtung und erkundeten, was die Mitarbeiter der Behindertenwerkstätten Weihnachtliches vorbereitet hatten.

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Finn (5) aus Velber schmiedet mit Ingo Bönecker auf dem Amboss.

Quelle: Fienemann

Seelze. Schon vor 13 Uhr kamen die Parkplatzanweiser ins Schwitzen, bildeten sich Trauben vor den Eingängen zu den Verkaufshallen und tummelten sich Leute vor den Bratwurstbuden.

"Es gibt wunderschöne, vielfältige Sachen, die kriegt man nicht überall, und man unterstützt die Lebenshilfe dabei“, sagte Karin Müller aus Davenstedt, die schon einige Weihnachtsgeschenke gefunden hat. "Die Leute, die hier arbeiten sind alle sehr fröhlich und herzlich“, berichtete Verena Schröder aus Luthe.

Wann immer im Jahr etwas Zeit übrig ist, produzierte die Schlosserei zum Beispiel Feuerkörbe, Fackeln, Gartentiere oder Weihnachtsbaumständer. "Einen Monat vor dem Basar fangen wir richtig an“, sagte Gruppenhelfer Ingo Bönecker. Im Zelt neben den Metallwaren warteten Holzkrippen auf die Besucher. Weiter im Gelände begann die kulinarische Welt des Adventbasars. Kürbissuppe, Curry und vegane Striezel ergänzten das typische Glühwein- und Bratwurstangebot. Im Hintergrund spielte eine Combo von Jugendblasorchester Seelze (JbO) Weihnachtslieder.

In den Hallen konnten Töpfer- und Holzarbeiten bewundert werden. Einiges wurde aus anderen Behindertenwerkstätten dazu gekauft. Kreativ entwickeln die Teams aber auch immer wieder eigene Ideen. Dreieckige Tannenbäume mit LED-Ketten waren ganz neu im Angebot.

Bei den 150 Adventskränzen und 250 Gestecken ist das traditionelle Rot immer noch die beliebteste Farbe. Das neue Hofcafé in Holtensen stellte sich vor und bot Gutscheine an. Auch Eltern und Freunde engagierten sich ehrenamtlich mit eigenen Bastelarbeiten oder Kuchenverkauf.

Mit dem Angebot "Hand in Hand“ beteiligten sich schwer mehrfachbehinderte mit besonderem Betreuungsbedarf. Sie klebten Collagen zu Postkarten, gossen Seifen und Kerzenständer. Es waren begehrte Stücke bei den Besuchern. Teilhabe an der Arbeit, auch wenn die motorischen Fähigkeiten die direkte Mitarbeit nicht erlauben, wird bei der Lebenshilfe großgeschrieben, erklärte Gruppenleiter Dieter Tenge.

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Von Laura Fienemann

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