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Leiche bei Seelze: Polizei geht von Verbrechen aus

Polizei sucht Zeugen Leiche bei Seelze: Polizei geht von Verbrechen aus

Eine Spaziergängerin hat am Montagmorgen die Leiche einer Frau in einem Waldstück bei Seelze-Dedensen gefunden. Die Kriminalpolizei geht von einem Tötungsdelikt aus und sucht dringend Zeugen. Am Dienstagmorgen gab es keine neuen Hinweise zu den Ermittlungen.

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Die Spurensicherung untersucht den Fundort der Leiche.

Quelle: Elsner

Seelze. In einem Waldstück östlich des Seelzer Ortsteils Dedensen ist am Montagmorgen die Leiche einer jungen Frau entdeckt worden. „Eine erste rechtsmedizinische Untersuchung am Tatort ergab, dass die Frau offensichtlich getötet wurde“, sagt Polizeisprecher Mirco Nowak. Eine 49-jährige Spaziergängerin war gegen 8 Uhr mit ihrem Hund nahe des Mittellandkanals unterwegs, als sie den reglosen Körper im Unterholz fand.

Einen grausigen Fund hat eine 49-Jährige in Seelze gemacht: Sie entdeckte eine Leiche in einem Wald bei Dedensen.

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Die Leiche lag etwa 20 Meter abseits des Feldweges östlich der Straße Auf dem Kampe. Bislang hat die Polizei keine Hinweise zur Identität der Toten. „Sie hatte keine Papiere bei sich“, sagt Behördensprecher Nowak. Die schlanke Frau war 25 bis 30 Jahre alt und 1,56 Meter groß. Sie hatte dunkelblonde, nackenlange Haare und blau-graue Augen. Nowak: „Auffällig ist ein Strassstein an ihrem linken seitlichen Schneidezahn.“ Als sie gefunden wurde, trug sie eine braune Hose, einen schwarzen Pullover sowie eine Jeansweste.

Wie die junge Frau ums Leben kam und wie lange sie möglicherweise schon in dem Waldstück lag, dazu macht die Polizei noch keine Angaben. „Die Leiche wird derzeit obduziert“, sagt Nowak. Gleichzeitig prüften die Ermittler, ob eine Frau vermisst gemeldet wurde, auf die die Beschreibung passt. Die Spurensicherung analysierte den Fundort am Montag stundenlang und fertigte unter anderem dreidimensionale Aufnahmen. Ob es sich bei der Stelle auch um den Tatort handelt, werde geprüft.

Die Einwohner von Dedensen sind erschüttert. Meta Velten sah gegen 8.30 Uhr die ersten Polizisten am Feldweg, als sie am Mittellandkanal mit ihrem Hund spazieren ging. „Ich dachte noch, dass sie da irgendetwas gefunden haben müssen“, sagt die 75-Jährige. „Grausam“, sagt eine Frau, die anonym bleiben möchte: „Auf dem Weg gehe ich selbst ganz oft mit meinem Hund spazieren.“ Der Bereich am Wasser und rund um das Wäldchen sei bei Spaziergängern und Hundebesitzern beliebt. Die kleine Straße sei zudem für viele ein Schleichweg zwischen Dedensen und der Bundesstraße 441.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer (05 11) 109 55 55 zu melden.     

Peer Hellerling

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