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Lokführer beklagen steigenden Leistungsdruck

Seelze Lokführer beklagen steigenden Leistungsdruck

Die Ortsgruppe Seelze der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zieht eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Diverse Verbesserungsvorschläge seien auf den Weg gebracht worden. Gefahren sieht Seelzes GDL-Chef Andreas Elandt durch höheren Leistungsdruck und die Vermischung von Freizeit und Beruf.

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Der Vorsitzende Andreas Elandt (links) und der stellvertretende Vorsitzende Dieter Littau (rechts) überreichen ihren Mitgliedern Detlef Fechner, Karl-Heinz Busse und Werner Ernst die Ehrenurkunden für langjährige Mitgliedschaften.

Quelle: privat

Seelze. Sehr viele Ideen zu Verbesserungen im Bereich "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" sowie "Beförderungsregelungen für Beamte" und "Belastungsabsenkungen für Auszubildende und Zugpersonale" seien in Anträgen auf den Weg gebracht worden, berichtet der Seelzer GDL-Vorsitzende. Dies würden jetzt in den Gremien der Gewerkschaft geprüft. "Somit nehmen Mitglieder und Amtsinhaber der GDL Seelze einen hohen politischen Stellenwert ein, indem dringende tarifliche Entwicklungen über die zuständigen Bundeskommissionen eingeleitet werden", ist Elandt überzeugt.

Gefahren sehe er aber weiterhin in dem ständig wachsenden Leistungsdruck auf die Mitarbeiter und einer künftigen Vermischung von Freizeit und Beruf, sagte er. Kritik übt Seelzes GDL auch an Ankündigungen der Bundesregierung, Güter auf die Schiene zu verlagern. Dies sei nur eine Satzhülse. Nach Überzeugung der Gewerkschafter seien nur wenige politische Maßnahmen notwendig, um den Verkehrsweg Schiene endlich zukunftsfähig zu gestalten. In der Realität ließen die Verantwortlichen aber den für hunderte Millionen Euro gebauten Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven lieber im wirtschaftlichen Tiefschlaf und zerredeten seit Jahrzehnten dringend benötigte Zusatztrassen für den Güterverkehr, kritisierte Elandt. Bei der Versammlung ehrten Elandt  und sein Stellvertreter Dieter Littau langjährige Mitglieder: Werner Ernst ist  25 Jahre Mitglied in der Interessenvertretung der Lokführer, Detlef Fechner 40 Jahre und Karl-Heinz Busse 60 Jahre.

Von Thomas Tschörner

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