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Mehr Flüchtlinge für Seelze

Seelze Mehr Flüchtlinge für Seelze

Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass Seelze mehr Flüchtlinge aufnehmen muss. Dann reichen jedoch die Wohnungen nicht mehr aus, sodass sich die Stadt Gedanken über Sammelunterkünfte machen muss.

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Die Zahl der Flüchtlinge steigt auch in Seelze.

Quelle: Julian Stratenschulte / Symbolbild

Seelze. Konkrete Zahlen lägen noch nicht vor, betont Stadtsprecherin Martina Krapp. „In einem Schreiben hat das Innenministerium mitgeteilt, dass ab sofort wöchentlich mindestens 2500 Flüchtlinge statt bisher 1500 auf die Kommunen verteilt werden.“ Außerdem sei eine Verdoppelung der Aufnahmequoten für den Zeitraum ab Februar 2016 angekündigt worden.

Bislang sei die Stadt von rund 250 zusätzlichen Flüchtlingen bis Ende Januar ausgegangen. Da sich das Land gezwungen sehe, ab nächster Woche das Kontingent für die Kommunen von 1500 auf mindestens 2500 zu erhöhen, könnte sich die Zahl für Seelze auf 400 erhöhen. Die erwähnte Verdoppelung der Aufnahmequoten für den Zeitraum ab Februar würde dann hochgerechnet 800 Flüchtlinge bedeuten.

„Dies ist nur ein Rechenexempel“, betont die Stadtsprecherin. Denn offizielle Zahlen lägen der Verwaltung noch nicht vor.

Angesichts der erneut steigenden Zahl der aufzunehmenden Menschen zeichnet sich ab, dass die in Seelze vorhandenen Wohnungen nicht mehr ausreichen werden. Bislang hatte die Verwaltung erfolgreich das Konzept einer dezentralen Unterbringung verfolgt, und die Flüchtlinge in angemieteten Wohnungen untergebracht. In Planung ist zudem der Umbau des ehemaligen Getränkemarktes an der Calenberger Straße in Lohnde mit voraussichtlich 25 Plätzen, der wohl Ende des Jahres zur Verfügung steht. Vorgesehen ist auch der Neubau einer Unterkunft in der Uferstraße in Letter mit weiteren 20 bis 25 Plätzen, deren Baubeginn noch nicht feststeht.

In der nächsten Woche werde es eine Informationsvorlage für die Kommunalpolitik geben, kündigte Krapp an. Die Verwaltung werde darin Vorschläge für die weitere Unterbringung der Flüchtlinge machen. „Bei der steigenden Zahl der Flüchtlinge werden die Wohnungen sicherlich nicht mehr ausreichen, und wir müssen uns Gedanken über Sammelunterkünfte machen.“

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Von Redakteur Thomas Tschörner

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