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Michael Schumann besteht Prüfung zum 6. Dan

Seelze Michael Schumann besteht Prüfung zum 6. Dan

Erfolgreiche Schwarzgurtprüfungen im Taekwondo haben drei Angehörige des Dojang Seelze in der Halle der Lebenshilfe abgelegt: Trainer Michael Schumann (56) bestand die Prüfung zum 6. Dan, seine Tochter Lea (14) und Jusin Jösten (16) jeweils zum 2. Dan.

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Prüfer und Prüflinge: Christian Freyberg (von links), Gabriele Freyberg (beide  Wiesbaden), die Seelzer Jusin Jösten, Michael Schumann, Lea Schumann (alle Dojang Seelze), Thomas Diedrichsen (Wiesbaden), Hendrik Schreiber, Hans-Ullrich Schreiber (beide Budo Club Minden), Jörg Knust (Bad Zwischenahn und zweiter Vorsitzender der Deutschen Kampfkunst Föderation DKKF).

Quelle: privat

Seelze. Vor zahlreichen geladenen Zuschauern und Freunden stellten sich Lea Schumann und Jusin Jösten der Prüfung zum 2. Dan in der koreanischen Kampfkunst, die von der Deutschen Kampfkunst Föderation (DKKF) abgenommen wurde. "In diesem Alter eine solche Prüfung ablegen zu dürfen, ist an sich schon in Europa eine nicht alltägliche Auszeichnung", sagt Michael Schumann als Trainer der beiden Jugendlichen stolz. Und fügt hinzu: "Dass sie es auch können, stellten sie in einer dreieinhalbstündigen Prüfung eindrucksvoll unter Beweis." Der Trainer der beiden Seelze absolvierte selbst die Prüfung zum 6. Dan Taekwondo. "Der 6. Dan ist im traditionellen Taekwondo die höchste Graduierung, die im Rahmen einer Prüfung erreicht werden", sagt der 56-Jährige. Oftmals würden diese Grade verliehen, unter anderem für besondere Verdienste in und um die Kampfkunst. Schumann hatte sich aber ganz gezielt für den Weg über die Prüfung, mit allen Inhalten entschlossen. 

Die Prüfer Hans-Ullrich Schreiber (7. Dan), Jörg Knust (6. Dan und zweiter Vorsitzender der DKKF) und Gabriele Freyberg (3. Dan) ließen sich traditionelle Formen ebenso zeigen wie Fusskampf, Freikampf, Selbstverteidigung und Bruchtests. Im Bereich Selbstverteidigung (Hosin-sul) mussten die Prüflinge gegen einen und mehrere Gegner kämpfen. Dabei wurde, mit und ohne Waffen,  stets auf Realitätsnähe Wert gelegt. Als Anwärter zum 6. Dan wurde Michael Schumann überraschend für ihn durch die Prüfer in die Situation versetzt, dass er seinen rechten Arm nicht benutzen durfte. 

Im  Anschluss an die Taekwondo-Prüfung stellte sich Thomas Diedrichsen vom Dojo Nibukai, aus Wiesbaden der Prüfung zum Schwarzgurt (1. Dan) in den Stilrichtungen Kendo/Kenjitsu. Christian Freyberg wechselte hierbei mit Hans-Ullrich Schreiber den Platz am Prüfungstisch. In einer ebenfalls fast dreistündigen Prüfung, musste Diedrichsen die Disziplinen der Schwertkunst zeigen. Auch er bestand. "Erschöpft und glücklich konnten wir uns über unsere neuen Graduierungen freuen", zieht Schumann für die vier Prüflinge Bilanz.

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