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Mit dem Rollator geht es nicht

Letter Mit dem Rollator geht es nicht

350 000 Euro hat die Umgestaltung der Straße Im Sande in Letters Zentrum gekostet, die wegen der Bauarbeiten für drei Monate gesperrt war. Nun monieren die Parteien, dass jetzt dort ein Bordstein ist, wo früher keiner war.

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Passanten, die mit Gehhilfe oder Rollator zum Bücherschrank wollen, haben es an dieser Stelle schwer.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. Als Schildbürgerstreich bezeichnet Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth die Tatsache, dass es nach der Sanierung der Straße Im Sande in den Bereichen Im Sande und Freiherr-von-Stein-Straße nun einen Bordstein gibt, der Passanten mit Gehilfen oder im Rollstuhl ein Queren der Straße an dieser Stelle unmöglich macht. Alle, die zum Beispiel zum Bücherschrank wollen, müssen die Straße erst an der Kirchstraße und dann noch einmal Im Sande überqueren. Das sei ein überflüssiger Umweg. Ob die Abflachung einfach vergessen wurde oder mit Absicht nicht erfolgt ist, ist nicht bekannt. „Wir haben das Problem in der Ortsratssitzung angesprochen. Der Bürgermeister hat zugesagt, dass der Bordstein nachträglich abgesenkt werden soll“, sagt Hackbarth.

Auf erneute Nachfrage im Rathaus jedoch habe es geheißen, dass sein unnötig. Am meisten ärgert sich der Ortsbürgermeister aber über den Zug der Verwaltung, zu dem Thema nun eine A-Vorlage zu verfassen, in der aufgeführt wird, warum eine Absenkung nicht möglich ist. „Das geht dann durch alle Gremien bis in den Rat“, moniert Hackbarth. Das gleiche einer Verzögerungstaktik, denn wie die Entscheidung im Rat ausfalle, sei vorhersehbar. „Im Ortsrat sind sich alle einig, dass die Absenkung des Bordsteins erforderlich ist“, erklärt Hackbarth.

Die Sanierung der Straße Im Sande war Teil des Letter-Fit-Projekts, während dessen viele verschiedene Umbau- und Sanierungsarbeiten zur Verschönerung des Stadtbilds erfolgt sind. Mit der Umgestaltung des Bereichs Blumestraße, Weißer Brink und Gerhart-Hauptmann-Straße soll das Projekt abgeschlossen sein.

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