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Mittelalter-Angebot auf Obentrautmarkt größer

Seelze Mittelalter-Angebot auf Obentrautmarkt größer

Der Verein Handel & Gewerbe Seelze (HGS) will seinen Obentrautmarkt am Wochenende des 26. und 27. September attraktiver gestalten: Der mittelalterliche Markt soll sich auf der gesamten Hannoverschen Straße erstrecken.

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Obentrautmarkt in Seelze: Fossie der Gabelkönig fertig und verkauft Fibeln auf dem Mittelallterlichen Markt.

Quelle: Thomas Lunitz (Archiv)

Seelze. Rummelstände dazwischen wird es nicht mehr geben. Es bleibt bei der Bühne am Rathaus und dem zweiten Podium vor dem Alten Krug im Ortsmittelpunkt für irische Musik. Die HGS will aber bei ihrer Veranstaltung nur noch „Stände mit einem vernünftigen Niveau“ dulden. „Wir wollen weg vom Rummelplatz“, sagte HGS-Vorsitzender Thomas Meyer bei der Vorstellung des Programms vor den Vereinsmitgliedern. Der mittelalterliche Markt soll ausgedehnt werden - auf die gesamte Hannoversche Straße.

Ob das gleich in diesem Jahr gelingt, ist jedoch offen. Der Dienstleister, der für die HGS den Markt bestückt, braucht eigentlich ein Jahr Vorlauf. „Solche Stände sind sehr gefragt“, sagte Meyer. Dazwischen soll es keine anderen Stände mehr geben. Damit sich niemand hineinmogelt, erhalten die Ladeninhaber einen festen Standplan.

Familien werden beim Obentrautmarkt im September Am Kreuzweg wieder viele Spielstationen für Kinder finden. Entlang der Bremer Straße präsentiert die Feuerwehr ihren Fuhrpark, und es sind historische Maschinen ausgestellt. Auf der Schillerstraße ist ein Flohmarkt geplant.

Für den Markt im Vorjahr hätte die HGS beinahe 2400 Euro an Gema-Gebühen zahlen müssen - statt 400 Euro in den Jahren zuvor. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte hatte ihre Richtlinien geändert. Nach Verhandlungen konnte der HGS-Vorstand die Gebühr jedoch auf 1200 Euro reduzieren. Der Verein will aber kein weiteres Mal mit der Gema Ärger haben. Er hat daher mit seinem für den mittelalterlichen Markt zuständigen Dienstleister aus Hannover neue Vertragskonditionen ausgehandelt. Dieser ist für die komplette Abrechnung mit der Gema zuständig. „Für ihn ist das Alltag, er weiß mit der Gema besser umzugehen als wir“, räumt HGS-Finanzvorstand Gerd Kalendruschat ein.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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