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Besucher schwelgen in Eisenbahn-Romantik

Seelze Besucher schwelgen in Eisenbahn-Romantik

Viel zu sehen gab es am Wochenende bei der großen Modelleisenbahn-Ausstellung des MEC Hannover-Land im Forum des Georg-Büchner Gymnasiums. Zahlreiche Besucher schwelgten zwischen Rhätischer Bahn, Gartenbahn und Spur-N-Anlage in Eisenbahn-Romantik.

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Besucher bestaunen die Miniaturwelten in der Modelleisenbahn-Ausstellung im Georg-Büchner-Gymnasium Letter.

Quelle: Lütjens

Letter. Viele nutzten auch die Gelegenheit, um mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen und zu fachsimpeln. So auch Berndt Silbermann aus Luthe, der selbst eine Rhätische Bahn auf seiner großen Gartenanlage fahren lässt.

Bei den Eisenbahnfreunden Hannover-Land wird noch analog über Trafo und Schalter gesteuert, das rollende Material auf den sieben und neun mal zehn Meter großen Anlagen ist meist privat. Die Landschaften wie Langwieser Viadukt, Bergüner Stein und Bahnhof Di Sentis sind teilweise den Originalschauplätzen nachempfunden.

Der Modelleisenbahn-Club (MEC) Hannover-Land ist mit 14 Mitgliedern ein kleiner Verein. Er besteht seit 17 Jahren und hat eigene Vereinsräume in Langreder bei Barsinghausen. „Wir kämpfen um Mitglieder und gegen steigenden Kosten“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Joachim Schäfer.

Deshalb nutzen die Modelleisenbahner Börsen und Schauen nicht nur, um ihre liebevoll gebauten Anlagen zu präsentieren, sondern auch um neue Mitglieder zu gewinnen. Die Ausstellung am Wochenende im Georg-Büchner-Gymnasium stieß beim Publikum denn auch auf reges Interesse. Auch Marcel aus Meyenfeld nahm einen Flyer mit. Der Zwölfjährige hat gerade mit seinem Papa angefangen, eine Spur-N-Anlage aufzubauen. „Dann können wir etwas gemeinsam machen“, sagt er.

Der MEC organisiert zwei Ausstellungen im Jahr, um finanziell über die Runden zu kommen. Miete für das Vereinsheim und die wechselnden Ausstellungsräume sind zu zahlen, dazu kommen noch die Transportkosten. Auch der Weiterbau der Anlagen kostet Geld, denn die Eisenbahnfreunde haben noch viele Ideen.

Nur etwa vier Mitglieder stünden für Ausstellungen zur Verfügung, sagt Schäfer. Auch eine Jugendgruppe gibt es nicht. Für viele Kinder und Jugendliche sei die Fahrt zu weit. Zudem habe der Verein dafür keine Betreuer.

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