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Aus der Martinskirche wird ein Konzertsaal

Seelze Aus der Martinskirche wird ein Konzertsaal

Premiere in der Kirche: Zum ersten Mal hatte die Musikschule Seelze sich die St. Martinskirche im historischen Stadtkern als Konzerthalle ausgesucht. Junge Musiker zwischen fünf und 18 Jahren entführten die Besucher mit Mozart, Vivaldi, Tschaikowski, Bach und Co. in die Welt der klassischen Musik.

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Das Cello-Quartett spielt Klassik in der Kirche.

Quelle: Heike Baake

Seelze. Lehrer und Schüler hatten sich erfolgreich auf diesen Tag vorbereitet und überzeugten die Konzertbesucher mit einem abwechslungsreichen Programm. Verschiedene Instrumente und unterschiedliche Ensembles ließen leise und durchaus auch mal laute Töne im Kirchenraum erklingen.

Malte Ahlborn spielte den 4. Satz der Sonate No 6 von Antonio Vivaldi auf seinem Saxofon. Ahlborn steht kurz vor der Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule und möchte Musik auf Lehramt studieren. Neben Malte Ahlborn waren an diesem Abend noch zwei weitere Schülerinnen dabei, die sich auf die Prüfung der Musikhochschule vorbereiten. Damit wird die Erfolgsgeschichte der Seelzer Musikschule fortgeschrieben. "Mittlerweile studieren acht ehemalige Musikschüler an einer Musikhochschule", betonte Katharina Schories, stellvertretende Musikschulleiterin.

Viele Musikschüler brachten ihre Familien mit. Helgard Meyer ist stolze Großmutter, denn ihre zehnjährige Enkeltochter Johanna Kern spielte im Celloquartett mit. "Johanna hat sich sogar ihre Schule selbst ausgesucht und besucht ein Gymnasium mit Musikzweig in Hannover", erzählte die stolze Oma. "Es ist wunderschön, musikalische Kinder in der Familie zu haben". Das Celloquartett wurde erst vor sechs Monaten gegründet und präsentierte an diesem Abend bereits drei Stücke, einen Zupfwalzer von Wolfgang Richter-Caroli, "Show me what you got" von Lucio Franco Amati und einen Böhmischen Tanz, ein bearbeitetes Volkslied von Hella Hartung-Ehlert.

Von Heike Baake

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