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Neubau der Bahnbrücke wird nächste Woche fortgesetzt
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Seelze Neubau der Bahnbrücke wird nächste Woche fortgesetzt

Geht es mit dem Neubau der Bahnbrücke an der Göxer Landstraße überhaupt voran? Diese Frage stellen sich derzeit viele Seelzer. Doch nächste Woche soll es losgehen.

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An der Süd- und Nordseite der Bahnbrücke an der Göxer Landstraße werden die Fundamente für die Widerlager vorbereitet.

Quelle: Frank Oheim

Seelze. Geht es mit dem Neubau der Bahnbrücke an der Göxer Landstraße überhaupt voran? Diese Frage stellen sich derzeit viele Seelzer. Denn von großen Aktivitäten ist dort kaum etwas zu sehen - noch nicht, sagt Uwe Schindler, Leiter des Geschäftsbereichs Nienburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: „Nächste Woche werden die Fundamente für die Widerlager gegossen, also dort, wo später die Brücke aufliegen wird.“

Auf der Nordseite zur Kernstadt hin werden gerade die Widerlager gebaut. In einer Woche werden die Fundamente dafür in Form gegossen und müssen aushärten. Darüber hinaus entsteht dort ein Treppenturm, damit Fußgänger von der Kantstraße aus auf die Brücke kommen können, so wie früher auch. Eine gute Nachricht hat Schindler zudem: „Laute Nachtarbeiten wie beim Abbruch des Widerlagers im Januar wird es nicht mehr geben.“

Auf der Südseite im Bereich Kanalstraße/Hermannstal wird die sogenannte Montageebene für den Neubau vorbereitet. Denn die neue Brücke wird schon auf dem Niveau der gesperrten Göxer Landstraße zusammengebaut. Bis dahin dauert es allerdings noch - richtig spannend wird es erst im Juni.

Dann wird die neue Stahlbrücke Teil für Teil mit riesigen Lastwagen angeliefert, vor Ort zusammengesetzt und geschweißt. „Das wird spektakulär, das werde auch ich mir nicht entgehen lassen“, sagt Schindler. Ende März beginnt der Bau der neuen Stahlbrücke in einem Werk in Polen - ein weiter Weg bis nach Seelze. „Das ist aber nicht ungewöhnlich“, sagt der Behördenleiter. Das Unternehmen sei günstig, spezialisiert und arbeite schon lange mit der Arbeitsgemeinschaft für den Brückenbau zusammen.

Unterdessen hat Bürgermeister Detlef Schallhorn die Anregung eines Landwirts abgelehnt, die Einbahnstraßenregelung auf der Kanalbrücke an der Hafenstraße in Lohnde aufzuheben.

Auch wenn sich viele Seelzer mit der Sperrung der Göxer Landstraße offensichtlich arrangiert haben, gibt es nach Einschätzung von Bürgermeister Detlef Schallhorn keinen Grund zur Änderung der Umleitungsstrecken. Der Lohnder Wilhelm Mensching hatte in der Einwohnerfragestunde des Rates angeregt, die Einbahnstraßenregelung für die Kanalbrücke an der Hafenstraße in Lohnde zu kippen, die derzeit nur von Lohnde aus in Richtung Süden überquert werden kann. Er habe beobachtet, dass die Brücke nicht so stark genutzt werde, sagte Mensching. Deshalb sei die Regelung nicht mehr nötig. Mit der Aufhebung würde die Rote Reihe in Gümmer und die Straße Hermannstal in Seelze entlastet, warb der Lohnder für seinen Vorschlag. Schallhorn stimmte Mensching grundsätzlich zu. Die Polizei halte die Regelung aber für sinnvoll, zumal die Brücke zu eng sei. Dass aufgrund der Umleitungsstrecken bestimmte Straßen belastet werden, sei bekannt. Aber der Verkehr müsse schließlich irgendwo hin.

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