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Neue Kontaktbeamtin ist da

Seelze Neue Kontaktbeamtin ist da

Melanie Haßlöcher hat am Freitag ihren Dienst als neue Kontaktbeamtin des Polizeikommissariats Seelze angetreten. Die 41-jährige Polizeioberkommissarin will die Arbeit ihres Vorgängers Jens Günther fortsetzen, aber auch eigene Schwerpunkte bilden.

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Melanie Haßlöcher räumt ihr Büro im Kommissariat Seelze ein.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die neue Kontaktbeamtin genieße einen guten Ruf über die Grenzen Seelzes hinaus, sagte Kommissariatsleiter Thomas Wahrendorff. Für Haßlöcher sei es eine Rückkehr in die Obentrautstadt, in der sie bereits von 1995 bis 2009 eingesetzt war. In den vergangenen sechs Jahren war sie in der Polizeiinspektion Garbsen, zu der auch Seelze gehört, für Kriminalprävention zuständig. „Wir erhoffen uns, dass ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in die Arbeit in Seelze mit einfließen“, sagte Wahrendorff.

Ihr Vorgänger Jens Günther, der zur Polizei nach Springe gewechselt war, habe ihr ein gutes Feld hinterlassen, sagte Haßlöcher. Dies erleichtere den Start. Vieles werde sie fortsetzen, etwa die schulische Arbeit. Diese war in den vergangenen Jahren ein Schwerpunkt: Das Kommissariat pflegt den Kontakt mit allen Schulen und Kindertagesstätten. So gibt es in den weiterführenden Schulen regelmäßige Sprechstunden für Schüler, Eltern und Lehrer. Oft würden diese auch von Jugendlichen genutzt, die Interesse am Polizeiberuf haben, sagte Wahrendorff. Einen Schwerpunkt werde sie auch in der Seniorenprävention setzen, kündigte die neue Kontaktbeamtin an. Sie habe die Sicherheitsberater für Senioren in Seelze ausgebildet und kenne deshalb alle persönlich. Der Polizei schwebt vor, auch die Zusammenarbeit mit den Ortsräten zu vertiefen. Die Anwesenheit Haßlöchers in Sitzungen könnte ein niedrigschwelliges Angebot für Bürger sein, die sonst mit ihren Anliegen nicht extra zur Polizei gingen, hofft der Kommissariatsleiter. Vieles andere werde sich finden, sobald sie einen Gesamtüberblick habe, sagte Haßlöcher. Immerhin kenne sie die Stadt gut.

Lediglich in einem Punkt, der Fußball-AG der Geschwister-Scholl-Schule, trete sie die Nachfolge Günthers nicht an, sagte die Polizeioberkommissarin. „Ich habe keine Affinität zum Thema Fußball.“ Günther, selbst Fußballer und Schiedsrichter, hatte gemeinsam mit Lehrern der Hauptschule junge Schiedsrichter ausgebildet. Den Jugendlichen wurden dabei Werte wie das Einhalten von Regeln vermittelt. Vonseiten der Polizei ist jetzt Lena Dittmann in der AG dabei, die als Schiedsrichterin unter anderem in der zweiten Bundesliga gepfiffen hat.

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