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Sprinten, Springen, Kugelstoßen

Seelze Sprinten, Springen, Kugelstoßen

"Ich war einer der ersten Nutzer dieser Fläche", erzählt Bürgermeister Detlef Schallhorn. Im Jahr 1976 ist die Humboldt-Schule an ihren derzeitigen Standort gezogen und die Schulsportanlage wurde zeitgleich genutzt. Gestern wurde die Außenanlage nach Sanierungsarbeiten wieder in Betrieb genommen.

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Berkay (16) aus der Humboldt-Schule nimmt die neue Weitsprungbahn in Betrieb.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Die Sportanlage neben dem Bürgerpark wird nicht nur von den Realschülern, sondern auch von den Schülern der Anne-Frank-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule genutzt. Die Schulleiter Regina Schlossarek-Aselmeyer, Torsten Ellerhoff und Alexandra Khallafi begutachteten gestern gemeinsam mit den Sportlehrern Xenia Bartels und Torsten Nickel sowie einigen Schülern die von der Stadt sanierte Anlage. "Jetzt sieht es hier viel ordentlicher aus", sagt Berkay. Der 16-jährige Humboldt-Schüler weihte die erneuerte Weitsprungbahn ein.

Die jahrelange Abnutzung war der Sportanlage deutlich anzumerken: "Die Anlage wurde noch genutzt, aber mit vielen Hindernissen", sagt Bartels von der Geschwister-Scholl-Schule. So war beispielsweise der Sand in den Sprunggruben durch Unkraut und Katzenkot verunreinigt. Das Laufen auf der Tartanbahn war zudem gefährlich, weil eine Baumwurzel sich ihren Weg durch die Beschichtung gebahnt hatte.

Etwa 50 000 Euro wurden von der Stadt nach Angaben von Barbara Roll aus dem Bereich Gebäudemanagement in die Sanierung investiert. In Zukunft können Weitsprung und Kugelstoßen wieder ohne Einschränkungen trainiert werden. Unter anderem wurden der Tennenbelag an der Anlaufbahn erneuert, der Sand in den beiden Sprunggruben ausgetauscht und neue Sprungbretter installiert. Eine Betonfläche mit Abwurfring wurde in die Kugelstoßanlage eingebaut. Zudem wird nicht mehr auf den Rasen, sondern auf eine neu angelegte Sandfläche geworfen. Im Sommer soll die Fläche auch als Beachvolleyballfeld genutzt werden. Die Schüler können auch wieder gefahrlos sprinten: Die Wurzel wurde entfernt und die Tartanbahn sorgfältig gereinigt.

"Wir haben viele Jahre auf die Sanierung gewartet", sagt Khallafi, die Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Schule. Für die drei Schulen stehe neben der Außenanlage nur eine Sporthalle zur Verfügung, deshalb gäbe es immer wieder Platzmangel. Viele Sportarten wie Sprinten und Werfen können zudem nur draußen trainiert werden.

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Die Sportlehrerin Xenia Bartels (von links), Bürgermeister Detlef Schallhorn, Schulleiterin Alexandra Khallafi, Schulleiter Torsten Ellerhoff, Sportlehrer Torsten Nickel und Schüler der Humboldt-Schule begutachten die sanierte Sportanlage.

Quelle: Rebecca Hürter

Von Rebecca Hürter

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