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Neues für den Wigro-Gewerbepark

Seelze Neues für den Wigro-Gewerbepark

Doppelschlag im WIGRO-Gewerbepark: Inhaber Stefan Grote hat ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, baut eine neue Büro- und Lagerhalle und legt eine naturnahe Ausgleichsfläche an. Dafür hat er rund 250.000 Euro investiert.

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Auf der Fläche für die neue Halle: Wirtschaftsförderin Katja Volkhardt, Bürgermeister Detlef Schallhorn und Inhaber Stefan Grote.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Rund 250.000 Euro investiert Gewerbepark-Inhaber Stefan Grote in das neue Blockheizkraftwerk, das am Montag den Betrieb aufgenommen hat. Ein gasbetriebener Motor liefert eine elektrische Leistung von 16 Kilowatt und eine thermische Leistung von 32 Kilowatt. Dazu kommt ein sogenannter Spitzenlastkessel mit einer Leistung von 260 Kilowatt. Das reicht aus, um die 33 Mieter in den Räumlichkeiten des Gewerbeparks mit Strom und Heizung zu versorgen. „Und wir sparen 20 Tonnen CO2 im Jahr ein“, sagt Grote. Er rechne damit, dass sich die Anlage in 20 Jahren amortisiert haben wird. Als Brennstoff dient Flüssiggas, das mithilfe eines Verdampfers wieder in den gasförmigen Zustand gebracht wird.

Zwei Plätze in dem Gebäude hat Grote bereits für ein zweites Blockheizkraftwerk samt Spitzenlastkessel freigehalten, die weitere 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen sollen. Denn derzeit wird auf einer rund 7200 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche im Westen des WIGRO-Gewerbeparks das Grundstück für eine neue Halle mit einer Nutzfläche von etwa 2900 Quadratmetern für Lager und Büros vorbereitet. Davon hat Grote bereits 835 Quadratmeter an die Post vermietet, die dort zum 1. Juni ihren neuen Zustellstützpunkt einrichten will, der 23 Arbeitsplätze nach Seelze bringen wird. Über die Höhe der Investitionen in dieses Projekt möchte der Inhaber des Gewerbeparks keine Angaben machen. Nach dem Einzug der Post stehen noch rund 2000 Quadratmeter für weitere Interessenten zur Verfügung. Allein in diesem Jahr hätte es zwölf Anfragen nach Flächen gegeben, für die er aktuell nichts im Angebot hatte.

Zu dem Neubau gehört auch eine etwa 5500 Quadratmeter große Ausgleichsfläche im Süden des Gewerbeparks. Dort soll eine naturnah angelegte Teichfläche entstehen, Obstbäume und andere heimische Gehölze gepflanzt, sanfte Hügel modelliert, Naturwiesen mit Kräutern und Blumen entstehen sowie Wege geschaffen werden. „Ich möchte ein bisschen was für die Natur tun, und auch Nistkästen aufhängen.“ Gleichzeitig soll die Fläche auch der Erholung der im Gewerbepark arbeitenden Menschen dienen. Diese Fläche werde aber voraussichtlich erst nach der Halle fertig.

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