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Assistenzhund besucht Krabbelkinder

Seelze Assistenzhund besucht Krabbelkinder

Nicole Brunner und ihr Assistenzhund Cayenne besuchen Letters Kinderkrippe Kribbel Krabbel. Eltern und Mitarbeiterinnen der Einrichtung hatten Plastikschraubverschlüsse von Trinkflaschen gesammelt, mit deren Erlös der Verein Assistenzhunde Deutschland weitere Hunde finanzieren will.

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Assistenzhund Cayenne zieht auf Kommando Nicole Brunner den rechten Strumpf aus.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Letter. In Letters Krippe Kribbel Krabbel in der Stöckener Straße sitzen Donnerstag Morgen 35 Kinder im Kreis und singen Lieder. Erst ganz laut, dann etwas leiser, damit sich der Labrador nicht erschrickt, der gerade hereintapst. Der 12-jährige Hund gehört Nicole Brunner. Weil sie wegen einer Erkrankung im Rollstuhl sitzt und nur eingeschränkte Muskelkraft hat, übernimmt Assistenzhund Cayenne auf Kommando 50 verschiedene Aufgaben für sie. "Das hat er in Frankreich gelernt, dort besuchte er eine Hundeschule", erläutert Nicole Brunner den aufmerksamen ein- bis dreijährigen Kindern. Zwei Jahre dauert die Assistenzhundeausbildung, dann sitzen alle französisch ausgesprochenen Kommandos. Ob sich der Hund unter den Rollstuhl legen soll, damit er im Restaurant nicht im Weg liegt, ob er Schuhe oder Socken auszieht oder das heruntergefallene Handy aufhebt und zurückbringt - Cayenne behält ihr Frauchen im Blick und reagiert sofort auf jedes gesprochene Kommando. Sogar Wasserflasche bringen und Futternapf aufheben beherrscht die Hündin. Aber sie kann auch auf Kommando einige Sachen nicht machen: "auf dem Schützenplatz soll sie beispielsweise keine fest getretenen Pizza Reste oder Zuckerwatte aufnehmen", erläutert Nicole Brunner den Sinn. Und so dreht Cayenne auch den Kopf weg, wenn sie das entsprechend Kommando hör, obwohl ein verführerisches Leckerli in ihrer Reichweite ist.

Die Krippenkinder schauen aufmerksam zu und dürfen Cayenne zum Abschied streicheln. Der Besuch von Nicole Brunner und ihrem Assistenzhund war übrigens ein kleines Dankeschön für die Sammelleidenschaft der Kinderkrippen-Mitarbeiterinnen und ihrer Eltern. Die sammeln nämlich eifrig PET - Schraubverschlüsse von Trinkflaschen und überreichten zum Abschied 35 Kilogramm des wertvollen Plastiks, für das der Verein Assistenzhunde Deutschland Geld von Recyclingfirmen bekommt. "Fünf Hunde konnten wir schon finanzieren, die nächsten zwei stehen an", verrät Gaby Brunner, die ihre Tochter bei dem Besuch begleitete.

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Von PATRICIA CHADDE

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