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Ohne Spenden läuft im Qualle-Bad nichts

Letter Ohne Spenden läuft im Qualle-Bad nichts

Heute um 15 Uhr ist es soweit: Das Qualle-Bad öffnet nach den üblichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten wieder seine Türen für den öffentlichen Badebetrieb.

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Die Schränke erinnern noch an die Anfänge des Bads.

Quelle: Remmer

Letter. Nach 19 Jahren unter der Regie des Fördervereins Qualle zieht der Vorsitzende Achim Golinski eine durchweg positive Bilanz. Etwa 50 bis 60 Badegäste besuchen die Qualle an normalen Tagen - eine Zahl, mit der Achim Golinski durchaus zufrieden ist. Während andernorts städtische Hallenbäder der Reihe nach schließen, hat es der 1996 von Wilfried Röver ins Leben gerufene Förderverein Qualle geschafft, das bis dahin der Stadt gehörende Hallenbad wirtschaftlich zufriedenstellend weiterzuführen.

Mit 132.000 Euro jährlich unterstützt die Stadt den gemeinnützigen Verein, 75.800 Euro davon gehen für Energiekosten drauf. Den restlichen Unterhalt bestreitet der Förderverein aus Spenden und Eintrittsgeld. „Schulen und städtische Vereine wie die SG Letter 05 oder der TuS Seelze nutzen das Bad kostenlos, aber zum Beispiel eine Physiotherapiepraxis aus Garbsen oder ein Tauchverein aus Hannover bezahlen für die Nutzung“, erklärt Golinski.

Zu tun gibt es an dem 1970 erbauten Bad immer etwas. Während der Sommerferien wurde das Wasser einmal komplett ausgetauscht, der Hubboden, die Filteranlage und die Lüftungsanlage gewartet. „Wir finanzieren mit den Zuschüssen und den Einnahmen die Betriebs- und Instandhaltungskosten“, sagt Golinksi. Größere Renovierungen jedoch, wie zum Beispiel das 2008 für 230 000 Euro neu gebaute Dach mit moderner Leimbinderkonstruktion, bedürften anderer Finanzierungshilfen. Finanziert habe der Verein diese Summe aus Spenden und mit einem Darlehen der Stadt. Als Nächstes steht ein Gutachten ins Haus, welches die Schwimmbadtechnik untersuchen soll.

Wer den Förderverein unterstützen will, kann für 156 Euro eine Jahreskarte erwerben. Für eine Familie kostet die Karte 312 Euro. Passive Mitglieder zahlen 30 Euro pro Jahr. Weitere Infos gibt es unter Telefon (05 11) 40 23 24.

Von Sandra Remmer

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