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Orchester jubelt in Rotenburg

Seelze Orchester jubelt in Rotenburg

Das Ergebnis spricht für sich: Mit 23,9 von 25 möglichen Punkten hat das Modern Sound(s) Orchestra (MSO) die Jury beim niedersächsischen Orchesterwettbewerb überzeugt und sich damit den ersten Platz erspielt.

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Erfolgreich in Rotenburg: Das MSO.

Quelle: privat

Seelze. Die musikalische Ausgestaltung der Stücke, der ausbalancierte Klang des Orchesters, die Wahl der Tempi, die gekonnten Tempoübergänge und die ausdifferenzierte Gestaltung der Dynamik - so begründeten die Juroren beim niedersächsischen Orchesterwettbewerb ihre Entscheidung, die Musiker aus Seelze mit Platz eins zu belohnen. „Ihr habt die Partitur im Kopf und nicht den Kopf in der Partitur“, lobte ein Jurymitglied.

„Die wochenlange, intensive Probenarbeit hat sich gelohnt“, sagte Fenja Mergel vom MSO. Zusätzlich zu den üblichen Proben habe es in der Vorbereitungsphase für den Wettbewerb zusätzliche Registerproben gegeben.

Angetreten waren die Seelzer in der Kategorie B1a Blasorchester in Harmoniebesetzung. Als Pflichtstück hatten die Laienmusiker die „Suite voor Harmonieorkest“ des niederländischen Komponisten Bob Vos gewählt. „Unser Vortrag war nicht nur aufgrund der Anspannung eine schweißtreibende Angelegenheit, denn bei Temperaturen um 38 Grad war es nicht leicht, um beim Spielen einen kühlen Kopf bewahren zu können“, erzählte Mergel. Das Stück sei zwar technisch gut machbar, jedoch liege seine Schwierigkeit in einer sauberen Intonation, einem präzisen Zusammenspiel und besonders in der deutlich und in kurzen Abständen wechselnden Dynamik.

Teil zwei - die Kür - bestritt das Orchester mit „SubTERRA“ von Daniel Weinberger, einem Stück, in dem die Geschichte eines Bergarbeiters erzählt wird, der den Einsturz eines Stollens überlebt. Mysteriöse Klänge, solistische Einwürfe, harmonische Melodien und eingestreute Klangeffekte bot das MSO dynamisch und differenziert dar.

Mit dem Erfolg in Rotenburg erhielt das MSO nicht nur ein Zertifikat mit der Aufschrift „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“, sondern qualifizierte sich zudem für den deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm.

Von Sandra Remmer

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