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Dedensen will Leistungen von Sportlern ehren

Seelze Dedensen will Leistungen von Sportlern ehren

Ab dem Haushaltsjahr 2018 soll die Stadt dem Ortsrat Dedensen für die Ehrungen von Sportlern und sonstigen vereinsbezogenen Leistungen jährlich 500 Euro zur Verfügung stellen. Diesen Antrag der SPD-Ortsratsfraktion hat der Ortsrat mit großer Mehrheit beschlossen. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat.

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Erfolgreiche Arbeit: Der SV Dedensen hatte bereits 2013 die Landesmeisterschaften im Vielseitigkeitswettkampf des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB)ausgerichtet.

Quelle: Holger Nicolaus (Archiv)

Dedensen. "Wir hatten zunächst eine stadtweit geltende Regelung auf den Weg bringen wollen und dafür einen Betrag von 5000 Euro ins Auge gefasst", sagt Dedensens SPD-Ortsratssprecher Thorsten Massinger. Doch die Verwaltung habe darauf hingewiesen, dass der Ortsrat Dedensen nicht für die gesamte Stadt zuständig sei und nur in eigener Sache Beschlüsse fassen könne. Also habe sich der Ortsrat nun für eine Sportlerehrung in Dedensen ausgesprochen - in der Hoffnung, dass letztlich die übrigen Stadtteile mitmachten. "Wir sind der Meinung, dass dies ein guter Ansatz ist", sagt Massinger. Letztlich ginge es um eine vergleichsweise niedrige Summe, um sportliche Leistungen zu würdigen.

"Seit Jahren leisten Jugendliche und Erwachsene in Dedenser Vereinen Außergewöhnliches", heißt es in dem Antrag. So sei beispielsweise die Jugendmannschaft des SV Dedensen im Turnerjugendgruppenwettkampf (TGW) im Jahr 2016 Landesmeister geworden. Während die benachbarten Kommunen Wunstorf und Garbsen derartige Leistungen entsprechend würdigen, gebe es in Seelze und seinen Ortsteilen keine Sportlerehrungen. "Dies lässt das erhebliche Engagement der vielen Ehrenamtlichen rund um die sportlichen Aktivitäten unberücksichtigt", bemängelt Massinger. So sei der SV Dedensen am 20. Mai Ausrichter der Landesmeisterschaft in TGW/TGM in Letter. Der damit verbundene ehrenamtliche Aufwand rund um dieses Ereignis sollte im Rahmen von Sportlerehrungen ebenfalls anerkannt werden, nennt der Sozialdemokrat ein Beispiel.

Die SPD verweist in ihrem Antrag darauf, dass der Ortsrat für die Förderung von Vereinen und Verbänden in seinem Bereich zuständig sei. Dafür müsse ihm aber auch das Geld zur Verfügung gestellt werden. Die sogenannten Ortsratsmittel reichten dafür jedoch nicht mehr aus. Deshalb bitte der Ortsrat den Rat der Stadt, das zusätzliche Geld bereitzustellen.

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