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Ortsrat Lohnde fordert erneut Tempolimit

Seelze Ortsrat Lohnde fordert erneut Tempolimit

Der Ortsrat Lohnde fordert erneut eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Ortsdurchfahrt. Künftig soll es auf der Calenberger Straße eine Tempo-30-Zone geben. Mit dem Thema beschäftigt sich am Donnerstag der Rat der Stadt Seelze, die beiden großen Fraktionen haben bereits Zustimmung signalisiert.

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Der Ortsrat Lohnde fordert eine Begrenzung auf Tempo 30 für die Calenberger Straße.

Quelle: Thomas Tschörner

Lohnde. "Das ist der dritte Versuch", sagt Lohndes Ortsbürgermeister Wilfried Nickel (SPD), der auch Mitglied des Rates ist. Die SPD habe bereits zugesagt, den Antrag aus Lohnde zu unterstützen. "Wir müssen sehen, ob diesmal die Region zustimmt." Denn die Calenberger Straße ist eine Kreisstraße. In der Vergangenheit hatte die Region die Geschwindigkeitsbegrenzung für Lohndes Ortsdurchfahrt stets abgelehnt. Mittlerweile hätten sich aber die gesetzlichen Vorgaben geändert, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen sei leichter möglich, sagt Nickel. Früher vorgeschriebene Verkehrszählungen seien nun nicht mehr nötig.
Der Ortsrat verweist auf den schlechten Zustand der Straße. "Aufgrund der vielen Unebenheiten ist durch den stark zunehmenden Schwerlastverkehr eine erhebliche Lärmentwicklung vorhanden", heißt es in dem gemeinsamen Antrag der Ortsratsfraktionen von SPD und CDU. Von der Geschwindigkeitsbegrenzung erhoffen sich Lohndes Kommunalpolitiker, dass der Schwerlastverkehr auf die Umgehungsstraße B 441 ausweicht. Dies schaffe Sicherheit für Senioren sowie für die Kinder und Jugendlichen, die die Calenberger Straße auf dem Weg zur Bushaltestelle überqueren oder die Gehwege an der Straße auf dem Weg zur Schule nutzen. Der Ortsrat will zudem geprüft wissen, ob ein Blitzer am Ortseingang Lohnde für aus Richtung Gümmer kommende Fahrzeuge installiert werden kann.
Eine Tempo-30-Zone werde auch die CDU/FDP-Gruppe im Rat unterstützen, sagte der Vorsitzende Hubertus Gärtner (CDU). Allerdings treffe die Stadt nicht die Entscheidung, sondern die Region. In der Vergangenheit habe die Region den Wunsch der Lohnder immer abgelehnt, warnte Gärtner vor zu großen Hoffnungen. Nicht mittragen werde seine Fraktion dagegen den Wunsch nach einem stationären Blitzer. Die Anschaffung sei teuer, und das Gerät verursache Folgekosten. Besser wäre es, die Polizei zu bitten, dort gelegentlich das Tempo zu überwachen. Auch die im Besitz der Stadt befindlichen Geschwindigkeitsanzeigetafeln könnten in Lohnde aufgestellt werden, schlug Gärtner vor.
Die Ratssitzung beginnt am Donnerstag um 19 Uhr im Forum der Geschwister-Scholl-Schule.

Von Thomas Tschörner

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