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Moto Haradas Klavierstück schließt die MuSe

Seelze Moto Haradas Klavierstück schließt die MuSe

Festliche Stimmung bei Musikern und Zuhörern: Mit der Uraufführung eines selbst komponierten Stücks für Klavier und Orchester von Pianist Moto Harada ist am Freitag die MuSE-Konzertreihe in der St. Martinskirche zu Ende gegangen.

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Tosenden Beifall gibt es für Moto Harada nach dem Muse-Abschlusskonzert.

Quelle: Fienemann

Seelze. „Für uns ist es eine Ehre, dass Moto Harada heute hier ist“, sagte Christoph Slaby, Organisator des Musikfestivals Seelze (MuSe) am Freitag in St. Martin. Noch bevor das erste Klavierkonzert des bekannten Pianisten Moto Harada offiziell in Hildesheim uraufgeführt wurde, spielte er es als Abschlusskonzert des MuSe.

„Das selbstkomponierte Stück für ein ganzes Orchester ist eine Krönung nach 17 Jahren, bei denen Moto bei der Muse dabei ist“, meinte Slaby. Er versprach den mehr als 70 Zuhörern nicht zu viel. Aufmerksam, in sich gekehrt oder mit geschlossenen Augen lauschten sie Haradas Klavierspiel und dem Orchester, dem Collegium Musicum Hildesheim.

Zu dem Klavierkonzert mit dem Titel „St. Michaelis“ wurde Harada von der gleichnamigen Kirche in Hildesheim inspiriert. Während er eine Informationsbroschüre der Kirche übersetzte, lernte er ihre Geschichte und Architektur kennen. „Ich habe meine eigenen Eindrücke und die Atmosphäre des heiligen Ortes in meinem Konzert verarbeitet. Die Leute haben ihn so lang erhalten. Wie die Musik hat die Kirche verschiedene Zeiten erlebt“, sagte Harada. Im ersten Satz wurde das Spektrum menschlicher Selbstempfindung musikalisch ausgedrückt. Im zweiten Satz entfaltete sich ein festlicher Gottesdienst. Die Zuhörer konnten das Kirchenlied „Lobe den Herrn, den mächtigen König“ in abgewandelter Form wiedererkennen. Nach dem lebendigen Finale dauerte die Stille nur einen Wimpernschlag. „Wow“, ertönten dann mehrere Stimmen aus dem Zuhörerraum. Bravorufe und lauter Applaus folgten.

Das Orchester unter der Leitung von Jochen Arnold, spielte im Anschluss Franz Schuberts stilistische passende Sinfonie No. 5.

Die Zuhörer zeigten sich begeistert von der großartigen Leistung des Laienorchesters und Haradas wunderbarer Komposition. Die Musik hat es geschafft, die Menschen emotional zu berühren, und zeigte ruhige, traurige, aber vor allem fröhliche und festliche Parts.

Moto Harada strahlte am Ende des Abends über das ganze Gesicht und nahm von allen Seiten Glückwünsche entgegen. „Es hat drei Jahre gedauert, die Partitur zu schreiben. Ich habe mir viel Rat eingeholt und immer wieder etwas verändert, aber es ist gelungen“, schloss der Musiker.

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Von Laura Fienemann

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