Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Ekaterina Litvintseva verzaubert die Zuhörer

Seelze Ekaterina Litvintseva verzaubert die Zuhörer

"Ich erlebe Seelze immer wieder neu", erzählt Ekaterina Litvintseva. Schon zum dritten Mal hat die Pianistin so wie am Sonntag in St. Martin gespielt und die MuSe eröffnet. "Es macht mir viel Spaß, hier zu sein", sagt sie nach ihrem Auftritt, der mit Standing Ovations gewürdigt wurde.

Voriger Artikel
Neue Hoffnung auf Lärmschutz?
Nächster Artikel
Vorbereitung fürs Kulturfest am Alten Krug

Die MuSe 2016 ist eröffnet: Am einzigartigen Festival-Flügel verzaubert Ekaterina Litvintseva das Publikum mit ihrer emotionalen Interpretation der Werke von Bach, Beethoven und Rachmaninov. Das Publikum dankt stehend.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Für Litvintseva macht es keinen Unterschied, ob sie in einem großen Konzertsaal oder vor wenigen Zuhörern auftritt. "Ich spiele immer mit der gleichen Hingabe", sagt die Pianistin aus Magadan in Russland. Diese Hingabe spürten die etwa 70 Besucher im Auftaktkonzert des Musikfestivals Seelze vom ersten Ton an: Hoch konzentriert und mit geschlossenen Augen stimmte Litvintseva Johann Sebastian Bachs Partita No. 3 in a-Moll an.

Etwa zwei Stunden lang war Litvintseva eins mit der Musik: Ihr sensitives, hochemotionales Spiel berührte das Publikum. "Es kommt Zauber auf", meint Elisabeth Poppendieck nach dem Konzert. Die Seelzerin war auch im Vorjahr dabei, als Litvintseva gemeinsam mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter Leitung von Heribert Beissel im Rahmen der MuSe 2015 Klavierkonzerte von Frédéric Chopin spielte. "Es ist interessant, was sie aus dem Flügel herausholt", meint Poppendieck.

Litvintseva saß an dem Flügel, der schon 2000, im Gründungsjahr der MuSe, von Adalbert Cholewinski für das Festival gebaut wurde. Sein einzigartiges Design erhielt das Instrument von dem Künstler Ulrich Barth. Neben dem Werk von Bach spielte Litvintseva an dem MuSe-Flügel Ludwig van Beethovens facettenreiche Sonate No. 12 in As-Dur und Variationen sowie einen tänzerischen Walzer von Sergei Rachmaninov.

Nach den Ovationen des Publikums zeigte Litvintseva nochmal ihre Freude an der Musik mit zwei Zugaben von Rachmaninov. "Die russische Musik ist mir sehr nah", sagt Litvintseva, die jeden Tag fünf Stunden lang Klavier übt. Als nächstes Großprojekt studiert Litvintseva das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms ein, bei dem sie wieder von der Klassischen Philharmonie Bonn begleitet wird.

Die beiden MuSe-Macher Christoph Slaby und Robert Leschik sind sehr stolz darauf, dass sich Litvintseva in Seelze so wohl fühlt. "Die Künstler freuen sich, wenn sie nah am Publikum sind", sagt Leschik und erklärt damit, warum Litvintseva und andere wiederkommen. Für die Zuhörer bietet das vielseitige Seelzer Festival eine einmalige Gelegenheit, um weltbekannten Künstlern in persönlicher Atmosphäre zu begegnen.

Beim nächsten MuSe-Konzert am Mittwoch, 22. Juni, spielt das Bundespolizei-Orchester Hannover ab 19.30 Uhr unter der Flutbrücke. Weitere Informationen zum Festival-Programm gibt es auf der Internetseite musefestival.de.

doc6py1terp0k5o78dyisl

Fotostrecke Seelze: Ekaterina Litvintseva verzaubert die Zuhörer

Zur Bildergalerie

Von Rebecca Hürter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sms57artkw1m1ujcerv
Adventswochenende klingt musikalisch aus

Fotostrecke Seelze: Adventswochenende klingt musikalisch aus