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Platz fehlt an allen Enden

Seelze Platz fehlt an allen Enden

432 Jungen und Mädchen besuchen derzeit die Regenbogenschule. Vor zehn Jahren waren es gut einhundert Schüler weniger. Die steigende Schülerzahl ist für die Grundschule inzwischen mit einem erheblichen Platzproblem verbunden.

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Martina Köhler wünscht sich, dass der angrenzende Spielplatz dem Schulhof zugeschlagen wird.

Quelle: Remmer

Seelze. Schulleiterin Martina Köhler rechnet damit, dass sich dieses Platzproblem noch verschärfen wird, zumal sich nach bisherigem Stand 140 künftige Erstklässler in Seelze angemeldet haben. Erstmals wird ein erster Jahrgang an der Grundschule dann sechszügig. Der dritte Jahrgang ist momentan bereits fünfzügig, die anderen Jahrgänge vierzügig. Für Montag ist deswegen eine Ortsbegehung mit der Verwaltung angesetzt, bei der nach einem möglichen Standort für zwei Container gesucht werden soll. „Es gibt im Moment keine andere Lösung, den erwartungsgemäß starken ersten Jahrgang unterzubringen“, sagt Köhler. Das Platzproblem habe sich durch die Einrichtung der Ganztagsschule zudem weiter verschärft. „Den Klassenraum der Sprachlernklasse müssen wir zweimal am Tag umräumen, weil dort außerhalb der Unterrichtszeiten während der Ganztagsbetreuung eine Ruheinsel-Arbeitsgemeinschaft angeboten wird“, nennt Köhler ein Beispiel. In den beiden Räumen, die ehemals als Horträume für etwa 20 Kinder dienten, sind inzwischen rund 60 Erstklässler untergebracht. „Für die Erstklässler gibt es noch kein AG-Angebot. Deshalb sollen sie möglichst im Klassenverband zusammen betreut werden“, erläutert Köhler. Auch der Schulhof sei inzwischen zu klein für die vielen Kinder geworden. Die Schulleiterin wünscht sich, dass der an den Schulhof angrenzende Spielplatz dem Pausenhof zugeschlagen wird.

Als nicht unproblematisch hat sich auch der tägliche Gang zum Mittagessen in die Mensa des benachbarten Schulzentrums erwiesen. „Die Ganztagsschule erfordert, dass ein warmes Mittagessen seitens der Schule angeboten wird, unabhängig davon, ob es alle nutzen oder nicht“, erklärt die Schulleiterin. Durch das An- und Ausziehen und den Weg gehe Zeit verloren - die dann wiederum bei der Hausaufgabenbetreuung fehlt, für die eine halbe Stunde vorgesehen ist. Sogar Elternbeschwerden habe es deswegen schon gegeben. Eine Möglichkeit, dass Mittagessen in der Schule anzubieten, sieht Köhler nicht. Die Erlasse des Kultusministeriums erforderten eine strikte Einhaltung und ließen wenig Spielraum.

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