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Einbrecher öffnen gekippte Fenster schnell

Seelze Einbrecher öffnen gekippte Fenster schnell

Anlässlich des bundesweiten Tages des Einbruchsschutzes informieren Seelzes Polizei und Präventionsrat am Sonntag, 30. Oktober, im Alten Krug über Möglichkeiten, sich vor unliebsamen Eindringlingen zu schützen. Im Mittelpunkt stehen dabei einfache Verhaltenstipps, die es Einbrechern schwerer machen.

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Ralf Hantke (von links), Sven Schürmann und Melanie Schriefer bereiten den Informationsnachmittag im Alten Krug vor.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. "Gekippte Fenster sind offene Fenster", sagt Seelzes Kontaktbeamtin Melanie Schriefer. Einbrecher könnten diese schnell und leicht öffnen. Ähnliches gelten für offene Türen oder außen steckende Schlüssel. "Derartige Nachlässigkeiten machen es den Tätern sehr, sehr leicht." Denn für Einbrecher spiele die Zeit eine wichtige Rolle: Schaffen sie es nicht, innerhalb von maximal fünf Minuten in ein Gebäude zu gelangen, geben sie nach der Erfahrung der Polizei in den meisten Fällen auf.

Die sogenannte verhaltensorientierte Vorbeugung spielt deshalb am Sonntag eine große Rolle. Zur Stärkung gibt es um 15 Uhr für die Gäste erst einmal Kaffee und Kuchen, bevor Seelzes dritter stellvertretender Bürgermeister Knut Werner den offiziellen Teil eröffnet. Die Polizei ist mit ihrer Kontaktbeamtin Melanie Schriefer und André Butte, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, vertreten. Außerdem stehen Ansprechpartner von Seelzes Sicherheitsberater für Senioren und des Weißen Ringes für Informationen zur Verfügung. Anhand eines handelsüblichen Fensters zeigt die Polizei auch ganz praktisch, wie schnell diese von Einbrechern geöffnet werden können.

"Wir waren schon im Vorfeld unterwegs", sagt Ralf Hantke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Die Beamten hätten etwa bei auf Kipp stehenden Fensters bei den Bewohnern geklingelt oder ihnen bei Abwesenheit Informationsmaterial in den Briefkasten gesteckt. "Die Resonanz war positiv." Hantke betont zudem, dass die Polizei 24 Stunden erreichbar sei. Verdächtiges sollte deshalb sofort mitgeteilt werden, jeder Hinweis werde ernst genommen.

Von Thomas Tschörner

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