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Ermittler durchkämmen Wald am Fundort der Leiche

Tote Frau identifiziert Ermittler durchkämmen Wald am Fundort der Leiche

Die am Montag in Seelze-Dedensen tot aufgefundene Frau ist identifiziert: Es ist eine 29-Jährige aus Bad Nenndorf. Fest steht nach der Obduktion auch, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Am Dienstag hat die Polizei ein Waldstück in der Nähe des Fundortes mit Spürhunden abgesucht.

Nach dem Fund einer Frauenleiche hat die Polizei am Dienstagvormittag ein Waldstück bei Seelze-Dedensen durchsucht.

Quelle: Christian Elsner

Seelze. Die junge Frau, die am Montagmorgen tot in einem kleinen Wald im Seelzer Ortsteil Dedensen gefunden wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um eine 29-Jährige aus Bad Nenndorf. Ein Kollege hatte sich abends bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass seine Kollegin nicht zur Arbeit erschienen sei. „Nahezu zeitgleich wurde die selbe Frau von Angehörigen als vermisst gemeldet“, sagt Polizeisprecher Mirco Nowak.

Die Polizei hat ein Waldstück in der Nähe des Fundortes bei Seelze mit Spürhunden abgesucht.

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Weitere Überprüfungen bestätigten: Bei der Frau handelt es sich um dieselbe, deren Leiche in Seelze gefunden wurde. Am Montagabend erfuhren die Angehörigen die tragische Nachricht. Sie hatten die 29-Jährige seit Sonnabend vermisst.

Obduktion bestätigt Gewalttat

Die Ermittler schweigen nach wie vor zu den Hintergründen, wie die 29-Jährige ums Leben kam. Die Beamten bekräftigten gestern lediglich, dass sie einem Verbrechen zum Opfer fiel. „Die Kriminalpolizei geht nun definitiv von einem Tötungsdelikt aus“, sagt Nowak. „Dies wurde durch die am Montagnachmittag erfolgte Obduktion in der Rechtsmedizin bestätigt.“ Demnach starb das Opfer aufgrund „äußerer Gewalteinwirkung“. Nähere Angaben macht die Polizei derzeit mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. 

Einen grausigen Fund hat eine 49-Jährige in Seelze gemacht: Sie entdeckte eine Leiche in einem Wald bei Dedensen.

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Dienstagvormittagvormittag waren zahlreiche Beamte der Bereitschaftspolizei ab 10 Uhr im Einsatz, die das kleine Wäldchen und angrenzende Bereiche nahe dem Mittellandkanal durchforsteten. Sie sicherten Spuren, suchten nach möglichen Beweisen und nahmen Bodenproben. „Das sichergestellte Material wird aktuell ausgewertet“, sagt Behördensprecher Nowak. Außerdem waren Spürhunde im Einsatz, darüber hinaus nahmen Kriminalbeamte das Wäldchen erneut in Augenschein.

Die Leiche der 29-Jährigen war am Montag gegen 8 Uhr von einer Spaziergängerin entdeckt worden, als diese mit ihrem Hund Gassi ging. Der Körper lag etwa 20 Meter neben einem kleinen Feldweg im Unterholz. Kriminalpolizei und Spurensicherung waren am Montag stundenlang am Fundort, analysierten unter anderem Reifenspuren und fertigten eine dreidimensionale Ansicht der Fundstelle an. Ob es sich gleichzeitig auch um den Tatort handelt, sagt die Polizei derzeit nicht. Die 29-Jährige lebte in Bad Nenndorf und war im Pharma-Bereich tätig.

Bei Dedensern wie Auswärtigen ist der Feldweg, neben dem die Leiche der jungen Frau gefunden wurde, besonders bei Hundebesitzern beliebt. Auch entlang des nur wenige Meter entfernten Mittellandkanals seien oft Menschen mit ihren Vierbeinern und Spaziergänger unterwegs. Die kleine Straße werde zudem häufig als Schleichweg zwischen Dedensen und der Bundesstraße 441 genutzt.

Genau auf diese Beliebtheit setzen die Ermittler nun. „Wir suchen weiterhin dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Fundorts gemacht haben“, sagt Behördensprecher Mirco Nowak.      . Womöglich haben sogar Hundebesitzer auf ihrer täglichen Route oder Autofahrer etwas bemerkt. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter Telefon (05 11) 109 55 55 in Verbindung zu setzen.     

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