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Prophet kommt auf den Hügel

Seelze Prophet kommt auf den Hügel

Der Prophet kommt auf den Hügel vor dem Bibelgarten. Im Herbst, als Leihgabe. Noch steht die zwei Meter hohe Skulptur des Künstlers Peter Kananji auf dem Rittergut in Eckerde. Sie ist aus Serpentin, einem Gestein aus Simbabwe.

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Vor der Ausstellungseröffnung wird im Bibelgarten Gottesdienst gefeiert.

Quelle: Treeske Hönemann

Velber. Der Bildhauer Kananji hat eine unverkennbare künstlerische Handschrift. „Seine Frauenfiguren haben typische Gesichtszüge. Der Stein ist im Bereich des Haares naturbelassen, Hals und Gesicht sind dagegen fein geschliffen und poliert“, sagt Anna Beisse-Munemo.

Einen Vorgeschmack, wie der Prophet aussehen könnte, bekamen die Velberaner am Sonntag nach dem Gottesdienst im Bibelgarten. Beisse-Munemo und ihr Mann Caleb Munemo aus Garbsen zeigten die Ausstellung „Hinterlassene Spuren“ mit Skulpturen der Shona - der Hauptbevölkerungsgruppe in Simbabwe.

Die Arbeiten sind in einer Kooperative in dem südafrikanischen Land entstanden. Skulpturen aus Serpentin zu formen und mit Hammer und Meißel zu bearbeiten ist eine traditionelle Handwerkskunst. Das Gestein weist je nach Gebiet eine andere Farbe auf - grau, grün, schwarz. „Früher haben die Shona ihre Gedanken und ihren Glauben in den Stein gehauen. Die Kunst hat sich weiterentwickelt. Aber Tierfiguren und Köpfe entstehen immer noch“, sagt Caleb Munemo.

Der Prophet passt zur Kapellengemeinde Velber. Sie gehört zu St. Johannes in Davenstedt, die wiederum eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in Chegato in Simbabwe unterhält.

Vor der Ausstellungseröffnung wurde im Bibelgarten ein Gottesdienst gefeiert. Es war das siebte Mal, dass im 2009 eröffneten Garten solch eine Feier mit Pastorin Karin Spichale stattfand. In ihrer Predigt stand Wasser im Mittelpunkt. Pflanzen bräuchten davon schließlich ausreichende Mengen. In der Bibel spiele Wasser eine Rolle, viele Geschichten spielten an Brunnen. Auch im Bibelgarten gebe es einen Brunnen. Dass er sprudele, dafür sorge eine Solarzelle.

Spichale wünschte den Besuchern, dass diese im Bibelgarten die Nähe und die Verbundenheit mit Gott besonders spüren. Im Garten könnten sie Kraft schöpfen für das Leben und ihr Glaube tiefe Wurzeln schlagen.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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