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Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe

Seelze Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe

Das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen, verbindet die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr: Doch die Aufgaben und die Menschen in der Gemeinschaft sind vielseitig. Die Leine-Zeitung hat Kameraden aus den elf Seelzer Ortsteilen und der Werkfeuerwehr Honeywell vorgestellt. Rainer Borges aus Harenberg bildet den Abschluss der Serie.

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Rainer Borges kann im Bereich der technischen Hilfeleistung seinen Kameraden den Umgang mit Spreizer und Schere beibringen.

Quelle: Rebecca Hürter

Harenberg. Auf die Frage, warum er sich für die Feuerwehr engagiert, muss Rainer Borges lachen. "Das ist, wie wenn ich meine Eltern frage, warum sie verheiratet sind", sagt er. Ein Leben ohne die Feuerwehr kann sich der Harenberger gar nicht mehr vorstellen. Mit zehn Jahren ist er in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Der Gemeinschaft ist er 40 Jahre lang treu geblieben.

"In die Feuerwehr bin ich hineingewachsen", sagt Borges, dessen Vater 18 Jahre lang Ortsbrandmeister in Harenberg war. Die Technik und der sportliche Einsatz waren für Borges in seiner Jugend besonders interessant. Heute bindet ihn neben dem aktiven Einsatzgeschehen und dem Kontakt zu den Kameraden auch die Musik an die Ortsfeuerwehr. "Mein kleiner Musikzug ist mir wichtig", sagt Borges. Seit 20 Jahren ist er Musikzugführer und spielt selbst Trompete.

Dem Interesse an Technik geht Borges auch beruflich als Elektroinstallateur nach: Bei Fragen zur technischen Hilfeleistung wenden sich seine Kameraden deshalb meistens an ihn. Als Maschinist fährt er zudem bei Einsätzen das Fahrzeug und bedient die Aggregate.

Bei seinem ehrenamtlichen Einsatz mach Borges die Zusammenarbeit mit anderen Menschen besonders viel Spaß: Bei der Feuerwehr treffen ihm zufolge Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern aufeinander. Außerdem sei die Ausbildung der Feuerwehrleute in der Stadt Seelze darauf ausgerichtet, dass die einzelnen Ortsfeuerwehren eng zusammenarbeiten.

Dass die Feuerwehr Sorgen um den Nachwuchs hat, ist für Borges ein gesellschaftliches Problem. Die Menschen würden zwar auf die Hilfe der Feuerwehr vertrauen. Ihnen sei jedoch häufig nicht bewusst, dass bei Notfällen Ehrenamtliche zu Hilfe eilen. Jeder ist nach Angaben von Borges in der Feuerwehr willkommen - die einzige Voraussetzung sei das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen.

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Von Rebecca Hürter

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