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Rathaus bietet Karrierechancen

Seelze Rathaus bietet Karrierechancen

Die Stadtverwaltung will die Zahl ihrer Auszubildenden im nächsten Jahr auf vier verdoppeln, um mehr qualifiziertes Personal gewinnen zu können. Das sagte am Montag der erste Stadtrat Karsten Balzer bei der Begrüßung der Auszubildenden Alina Schmahlfeldt, Sina Stucke und Janina Tosch.

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Im Rathaus: Janina Tosch (von links), Alina Schmahlfeldt, der erste Stadtrat Karsten Balzer und Sina Stucke.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. „Die Berufsaussichten sind mittlerweile im öffentlichen Dienst deutlich besser“, sagte Gabriele Hartinger-Irek, die unter anderem für das Beschwerdeman-agement zuständig ist. Grund seien sinkende Schülerzahlen und die in den nächsten Jahren auch auf die Stadt zukommende Verrentungswelle. „Dies bietet gute Möglichkeiten für eine Karriere.“ Die jungen Auszubildenden sollten sich deshalb nach drei bis vier Jahren überlegen, welches Ziel sie noch ansteuern wollen. Die Stadt konnte unter 78 Bewerbern wählen.

Die Verwaltung wolle im nächsten Jahr jeweils zwei Plätze für die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten und das duale Studium für den Bachelor-Abschluss Allgemeine Verwaltung für den gehobenen Verwaltungsdienst anbieten, kündigte Balzer an. Angesichts der Tatsache, dass die Besetzung von Stellen immer schwieriger werde, müsse die Stadt eben selbst mehr Mitarbeiter ausbilden. Der Rat werde über diesen Vorschlag voraussichtlich im Herbst eine Entscheidung treffen, sagte Balzer. Der Bachelor-Abschluss sei relativ neu, erklärte Jugendausbildungsvertreter Daniel Erberg, der den ersten Durchgang absolviert hatte. Die angehenden Stadtinspektoren werden sowohl in den Abteilungen des Rathauses als auch am Niedersächsischen Studieninstitut ausgebildet. „Wer den Abschluss mit der Note 2 schafft, bekommt sofort einen festen Arbeitsvertrag - das haben wir als Ansporn gesetzt“, ergänzte Hartinger-Irek.

Derzeit bildet die Stadt pro Jahrgang zwei junge Menschen aus. Alina Schmahlfeldt aus Weetzen (Ronnenberg) ist StadtinspektorAnwärterin, Janina Tosch aus Wunstorf absolviert ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Diese Ausbildung hat auch Sina Stucke (Garbsen) vor einem Jahr begonnen, ist jetzt aber in die Schiene für den gehobenen Verwaltungsdienst gewechselt. „Mir hat es hier gut gefallen, da habe ich mir gesagt: Da geht noch was“, sagt Stucke. Für Tosch ist besonders interessant, dass sie nach der Ausbildung in diversen Fachbereichen arbeiten kann. In der zehnten Klasse habe sie ein Praktikum im Umweltministerium gemacht, sagt Schmahlfeldt. „Das fand ich sehr interessant, und auch hier ist alles sehr spannend.“

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