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Großer Seilzirkus für noch mehr Grundschüler

Seelze Großer Seilzirkus für noch mehr Grundschüler

Seit Dienstag ist der neue Seilzirkus der Regenbogenschule offiziell in Betrieb. 17500 Euro haben Schule und Förderverein für die Erweiterung des Spielgeräts aufgebracht. In Anbetracht der zu erwartenden Schülerzahlen eine durchaus sinnvolle Investition.

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Die Grundschüler der Regenbogenschule freuen sich über ihre neue Kletterspinne. Remmer

Quelle: REmmer

Seelze. Fast sechs Meter hoch ragt der neue Mast der Kletterspinne auf dem Schulhof der Grundschule in die Höhe. Der neue Seilzirkus ersetzt und erweitert damit eine gleichartige Anlage aus dem Jahr 1998. "Wir haben wirklich lange darauf gewartet und gespart", sagte Schulleiterin Martina Köhler. In Betracht auf die zu erwartenden Schülerzahlen der Regenbogenschule macht die Vergrößerung des Spielgeräts Sinn. "Der neue erste Jahrgang wird erstmals sechszügig", sagte Köhler. Knapp 500 Kinder werden dann die Grundschule besuchen, die dann 22 Klassen haben wird. Und eine Entlastung scheint auch für das Schuljahr 2017/2018 nicht wirklich in Sicht. "Laut Melderegister erwarten wir schon jetzt 120 Anmeldungen. Das entspricht fünf ersten Klassen", berichtete die Schulleiterin. 

Um dem steigenden Platzbedarf gerecht zu werden plant die Schule deswegen, ab dem kommenden Schuljahr zwei Container aufzustellen. Bei einer Ortsbegehung mit Mitgliedern aus Verwaltung und Politik Anfang des Jahres hatte Köhler bereits auf die Platzproblematik aufmerksam gemacht. Ein Container , der im ehemaligen Hortbereich an der Straße Am Wehrberg aufgestellt werden soll, sei ihr bereits zugesichert. Doch angesichts der Anmeldezahlen geht Köhler davon aus, einen weiteren Container auf dem Schulhof aufstellen zu müssen. Ob dann ganze Klassen in die Modulbauten einziehen oder sie als Fachräume wie Werk- oder Musikräume von allen Schülern genutzt werden sei noch nicht entschieden. Problematisch sei, dass die Container zwar über einen Strom-, nicht aber über einen Wasseranschluss verfügen. Deswegen müsse die Schule statt normaler Tafeln sogenannte Whiteboards anschaffen, deren Reinigung auch ohne Wasser möglich sei.

Einher mit den steigenden Schülerzahlen geht auch der Bedarf an weiteren Lehrkräften. Insgesamt fünf Stellen sind zum neuen Schuljahr an der Regenbogenschule zu besetzen. Zudem hat die Schulleiterin die Genehmigung zwei neuer Sprachlernklassen beantragt, um der zunehmenden Anzahl von Kinder mit Sprachdefiziten gerecht zu werden.

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