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Region fördert die Kulturarbeit

Seelze Region fördert die Kulturarbeit

Stadtverwaltung und Politik diskutieren gerade, wie sie 3 Millionen Euro sparen können, um die Stabilisierungshilfe des Landes von rund 22 Millionen Euro zu erhalten. Da kommt eine Förderung der städtischen Kulturarbeit gerade recht. Die Region unterstützt Seelze mit rund 2200 Euro.

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Für den Haushaltsplan ist ein Defizit von 300.000 Euro veranschlagt.

Quelle: Symbolbild

Seelze. Für zwei Gastspiele beim Kindertheater erhält die Stadt zusammen 1100 Euro. Am Freitag, 22. Januar, ist ab 15 Uhr „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ zu sehen. Das Angebot richtet sich an kleine (Feuerwehr-)Leute ab drei Jahre. Präsentiert wird das Stück vom Ensemble Das weite Theater.

Das zweite geförderte Gastspiel im Rahmen des Kindertheaters stammt vom Theater Wilde Hummel. Es heißt „Mauskuss für Bär“.Kinder dürfen sich schon jetzt auf Freitag, 27. Mai, freuen. Los geht es ebenfalls um 15 Uhr.

Die Kulturinitiative Seelze (KIS)wiederum erhält 1070 Euro für das Kabarett mit Anka Zink am Mittwoch, 9. März. Ab 19.30 Uhr heißt es „Sexy ist was anderes“. Das Stück ist ein Beitrag zum Internationalen Frauentag. Mitveranstalter sind die städtische Gleichstellungsbeauftragte Gabriela Giesche und das Kulturbüro der Stadt. Alle drei Veranstaltungen sind im Alten Krug.

Die Unterstützung seitens der Region kommt gerade auch deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt, weil die Grünen-Fraktion einen Antrag gestellt hat, im Bereich der Kulturförderung Kürzungen vorzunehmen. Sie findet, die Stadt muss in Zeiten leerer Kassen nicht noch für ein Kulturprogramm sorgen. 6000 Euro wollen die Grünen einsparen.

Die Folge sind Einschränkungen für das ehrenamtlich organisierte Kulturangebot, das betrifft sogenannte Hand- und Spanndienste vom Betriebshof der Stadt und weiteren Mitarbeitern der Verwaltung. Das betrifft das MuSe-Festival im Sommer, das Shanty-Festival auf dem Rathausplatz im Frühjahr, das Kastanienfest auf dem gleichnamigen Platz in Letter. Ebenfalls von der Streichung betroffen wäre die Miete für das Gebäude des Heimatmuseums in Letter.

Nicht angetastet werden durch die geforderte Kürzung seitens der Grünen die finanziellen Zuschüsse für das MuSe-Festival und für Veranstaltungen der KIS, wie zum Beispiel das Open-Air-Konzert im Pfarrgarten und Kulinarisches Kino von jeweils 2000 Euro. Diese Ausgaben stehen im städtischen Haushalt im Produktbuch Veranstaltungen und Projekte.

Von Treeske Hönemann

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