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Rund 2700 Zuschauer beim Tag des Sports

Seelze Rund 2700 Zuschauer beim Tag des Sports

Letter hat sich am Sonntag in ein riesiges Sportzentrum verwandelt: Mehr als 350 Akteure aus rund 35 Vereine aus Seelze und der Region haben ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Etwa 2700 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und diverse Sportarten auszuprobieren.

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Letter feiert den Tag des Sports.

Quelle: Thomas Tschörner

Letter. Fast sein ganzes Leben sei er Mitglied in einem Sportverein gewesen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil bei der Eröffnung im Leinestadion. Dabei habe er eine Menge gelernt: Nicht nur Gruppengeist sei wichtig, sondern auch die Fähigkeit anständig zu verlieren und anständig zu gewinnen - was fast noch schwieriger sei. Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes Hannover, wünschte sich nicht nur eine dritte und vierte Stunde für den Schulsport, sondern auch mehr Geld für die Vereine. Nur so könnten Aufgaben in Inklusion und Integration erfolgreich bewältigt werden. Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes, hob vor allem das Engagement der ehrenamtlichen Sportler der Vereine hervor, die den Tag erst ermöglicht hätten. Bei der Eröffnung waren neben zahlreichen Kommunalpolitikern aus Seelze auch Regionspräsident Hauke Jagau und die Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) anwesend. Die Moderation des Bühnenprogramms übernahm Claudia Fyrnihs von Radio Hannover.

Mehr als 350 Akteure hatten ein riesiges Programm auf die Beine gestellt, das von Bubble Soccer über orientalischen Tanz und Karate bis hin zu Rock'n'Roll reichte. Einer der Höhepunkte war die Vorführung von Henrik Stehlik, Welt- und Europameister im Trampolinturnen. Die Bundeswehr war mit einem Segway-Parcours vertreten. Stabsbootsmann Ralf Bartsch erinnerte daran, dass viele Leistungssportler nur als Soldaten die Chance hätten, sich umfassend auf hochkarätige Wettkämpfe wie aktuell die olympischen Spiele vorzubereiten. 

Geboten wurden an etlichen Stationen im Leinestadion, den Sporthallen, der Anlage der Schützengesellschaft und im Hallenbad aber nicht nur Vorführungen. Die Besucher hatten auch die Möglichkeit, viele Sportarten wie etwa Bogenschießen unter fachkundiger Anleitung gleich selbst auszuprobieren.

Die SG Letter 05 als Ausrichter zeigte sich zufrieden. "Das ist für die Stadt Seelze ein ungeheurer Imagegewinn", sagte der SG-Vorsitzende Klaus Günther. Mit dem Tag des Sports feiere die SG Letter 05 gleichzeitig ihr 111-jähriges Bestehen. Dies sei für den Verein zwar ein Riesenaufwand, die SG sei aber von Stadt- und Regionssportbund stark unterstützt worden. "Wir sind zufrieden, so eine Veranstaltung ist eine Hausnummer", sagte Günther. Dirk Platta vom Organisationsteam der SG Letter 05 hob hervor, dass sich schnell auch der Trimmsportverein sowie der Karate-Club Seelze, die Schützengesellschaft Letter und der TV Lohnde an dem Programm beteiligt hätten. Dazu kämen Vereine aus der ganzen Region. "Das ist auf Jahre die größte Sportveranstaltung." Allein die SG Letter stelle mehr als 60 Helfer.

Zufrieden war auch Philipp Seidel vom Regionssportbund. Trotz Konkurrenzveranstaltungen wie das Spiel von Hannover 96 und das Drachenbootrennen hätten 2700 Menschen den Tag des Sports besucht. Die Vereine hätten sich präsentieren können. Lange Wartezeiten habe es für die Zuschauer wegen der Vielfältigkeit des Angebots nicht gegeben.

Der "Tag des Sports": Nach 2014 und 2015 hat das niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport die Großveranstaltung an drei Standorten gestartet. Unter dem Motto "Spiel, Spaß, Sport" wurde in Osnabrück, Sögel im Landkreis Emsland und Letter in der Region Hannover ein abwechslungsreiches Sportprogramm für alle Altersklassen auf die Beine gestellt. Dabei gab es nicht nur Vorführungen, die Besucher konnten bis zum späten Nachmittag auch viele Sportarten selbst ausprobieren. "Am Tag des Sports wollen wir die Niedersachsen für aktiven Sport begeistern und den einen oder anderen dazu bringen, selbst einmal wieder Sport zu treiben", sagte Innenminister Boris Pistorius. Das Land stellte für die Aktion insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

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Von Thomas Tschörner

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