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Runder Tisch will zwei neue Grundschulstandorte

Seelze Runder Tisch will zwei neue Grundschulstandorte

In der Auseinandersetzung um den Standort der neuen Ganztagsgrundschule für den Südbereich der Stadt zeichnet sich ein Kompromiss ab: Der Runde Tisch schlägt zwei neue Grundschulen in Harenberg und Seelze-Süd sowie den Umbau der Regenbogenschule zu einer 3,5-zügigen Ganztagsgrundschule vor.

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Östlich der Straße Kirchbuschweg könnte im geplanten vierten Bauabschnitt von Seelze-Süd auch eine neue Grundschule entstehen.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die Regenbogenschule, die bereits den Ganztagsbetrieb aufgenommen hat, soll am bisherigen Standort umgebaut werden und eine Mensa erhalten. Nach Einschätzung des Runden Tisches soll dieses Bauvorhaben Priorität haben. Insgesamt sollen alle drei Standorte auf neun Züge, also neun Klassen pro Jahrgang, festgelegt sein. Die Neubauten in Seelze-Süd und Harenberg sollen jeweils eine Mehrzeckhalle erhalten. Die Gesamtkosten aller drei Bauvorhaben sollen auf 25 Millionen Euro begrenzt werden.
In den vergangenen Wochen war über die neue Süd-Grundschule erbittert diskutiert worden. Die Verwaltung hatte als Standort eine Fläche am westlichen Ortsrand von Harenberg vorgeschlagen, SPD und Grüne wollten die Schule lieber in Seelze-Süd gebaut wissen. Eltern aus den südlichen Stadtteilen, insbesondere Harenberg, und die CDU machten sich wiederum für Harenberg als Standort stark.

Um die Wogen zu glätten, wurde schließlich der Runde Tisch aus Vertretern von Rat und Verwaltung sowie der Grundschule Harenberg und der Regenbogenschule ins Leben gerufen. In der Beschlussvorlage, über die die politischen Gremien noch beraten müssen und über die der Rat voraussichtlich Ende April entscheiden wird, berichtet die Verwaltung von zwei Sitzungen des Runden Tisches im März. Grundlegende Idee der neuen Arbeitsgruppe war, statt eines teuren Anbaus für die Regenbogenschule sowie einer Ganztagsgrundschule für den Südbereich die Regenbogenschule zu einer 3,5-zügigen Schule einschließlich einer Mensa umzubauen und für den Südbereich zwei kleinere Grundschulen in Harenberg und Seelze-Süd zu schaffen. Der Runde Tisch verweist darauf, dass der zunächs angedachte Anbau an die Regenbogenschule nach ersten Schätzungen etwa 8,5 Millionen Euro kosten würde und während des laufenden Schulbetriebs errichtet werden müsste. Zudem sei der Schulhof der Regenbogenschule schon jetzt sehr klein und würde durch einen Anbau noch kleiner werden.
Für die vorgeschlagene Alternativlösung würde durch den Abriss des ehemaligen Schulmeisterwohnhauses und des Archivs ausreichend Platz auf dem Schulgrundstück geschaffen. Störungen durch Baulärm wären bei einem Umbau geringer.

Der Runde Tisch schlägt für den Südbereich sowohl eine Grundschule in Harenberg und in Seelze-Süd vor, die jeweils eine Mehrzweckhalle erhalten sollen. In Seelze-Süd könnte die neue Bildungseinrichtung als Außenstelle der Regenbogenschule geführt werden. In Frage kämen Grundstücke westlich der Straße An den Grachten oder im vierten Bauabschnitt. In Harenberg soll am westlichen Ortsrand auf dem Schulgrundstück auch eine Möglichkeit für eine Kindertagesstätte geschaffen werden.

Von Thomas Tschörner

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