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SPD: Stadt wirft uns Steine in den Weg

Seelze SPD: Stadt wirft uns Steine in den Weg

Dedensen als Wohnort ist beliebt. Das bestätigt nicht zuletzt eine Umfrage, welche die SPD bereits 2014 gemacht hat. 18 Familien würden dort gerne ein Haus bauen. Das Problem jedoch ist, dass es keine freien Bauplätze mehr gibt. Die SPD fordert nun die Stadt auf, neue Baugebiete auszuweisen.

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Die SPD Dedensen wünscht sich neues Bauland im Ort.

Quelle: Remmer

Dedensen. In Seelze konzentrierten sich die Bemühungen seit geraumer Zeit darauf, Seelze-Süd zu erweitern, sagt Thorsten Massinger, stellvertretender SPD-Vorsitzender in Dedensen. Nach Auffassung seiner Partei werden dafür im Gegenzug jedoch die kleineren Ortsteile der Stadt vernachlässigt. Sowohl die Ortsratssitzungen als auch die Ausschusssitzungen von Bau und Umwelt in letzter Zeit hätten gezeigt, dass ein großer Bedarf bestehe, in Dedensen neues Bauland auszuweisen. Ortsbürgermeisterin Heike Duve-Diekmann berichtet darüber hinaus von zahlreichen Bauinteressenten, die sich zwischenzeitlich an sie gewandt hätten. "Jetzt muss die Stadt durch die Wirtschaftsförderung und die Bauabteilung aktiv werden", fordert Massinger.

Die Sozialdemokraten haben indes auch schon ziemlich konkrete Vorstellungen, wo neue Baugebiete entstehen könnten. Dabei denken sie unter anderem an ein Feld an der Raiffeisenstraße neben der ehemaligen Schraubenfabrik. Aber auch das Feld hinter dem Restaurant Lütjer Kreuger bis zum angrenzenden Friedhof könnte bebaut werden. "Die Landwirte, denen die Flächen gehören, haben durchaus Verkaufsinteresse signalisiert", erzählt der SPD-Vorsitzende Frank Chmielewski. Mehrfach habe der Ortsrat seinen Wunsch nach neuem Bauland geäußert, doch niemals sei der Punkt in einer Ratssitzung auf die Tagesordnung aufgenommen worden. "Es geht in der Beratungsfolge nicht weiter", ärgert sich Chmielewski. Vielmehr habe er das Gefühl, dass die Verwaltung die weitere Entwicklung in Dedensen bremsen wolle. Bei einem neuen Baugebiet kämen junge Leute. Kindergarten und Schule reichen dann nicht mehr aus, so habe Stadtrat Karsten Balzer gegenüber der SPD argumentiert. Das will Chmielewski nicht gelten lassen. "Wir reden hier über fünf bis zehn Häuser. Das sind doch überschaubare Einheiten", sagt der Kommunalpolitiker.

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